Menschenrechte

13.03.2017

Die 52. Essener Gespräche zum Thema Staat und Kirche widmen sich am Montag, 13. 3., und Dienstag, 14. 3. dem Thema "Globale Menschenrechte und die weltweite Verkündigung der christlichen Botschaft". Prof. Dr. Thomas Söding von der RUB spricht über das Thema: Das biblische Menschenbild und der Autoritätsanspruch der Römisch-Katholischen Kirche".

Er befasst sich mit der biblischen Basis der Reform, die im 20. Jh. die katholische Kirche von der Ablehnung zur Befürwortung der Meinungs-, Presse- und Gewissensfreiheit geführt hat.

Thomas Söding positioniert sich: Wird im Licht des biblischen Menschenbildes der Autoritätsanspruch der Römisch-Katholischen Kirche kritisch reflektiert, zeigen sich auf dem Weg zum Zweiten Vatikanischen Konzil und über das Konzil hinaus drei starke Reformimpulse, die der Tradition jenes Leben einhauchen können, ohne das sie erstarrte. Das Lehramt braucht Sprache der Umkehr, die Theologie eine Demut des Denkens, die Kirche die Freiheit des Handelns."