Das Grab der Jungfrau

24.04.2017

Stefan von der Lahr hat einen Kriminalroman mit biblischem Hintergrund geschrieben, der in Berkeley, Rom, Neapel und Ephesus spielt. Sein Thema ist das Grab der Jungfrau Maria, das laut einem antiken Papyrus des Apostels Johannes von der ephesinischen Gemeinde vorbereitet worden sei - im Widerspruch zum Dogma von der leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel?

"Mir geschehe nach seinem Wort"
(Lk 1,38)

Um diese Frage rankt sich ein Plot zwischen einer kirchlichen Geheimorganisation und der Mafia, ehrgeizigen Papyrusforschern und römischen Bibliothekaren.

Am Donnerstag, 27. April liest der Autor um 20 Uhr in der Buchhandlung Mirhoff & Fischer in Bochum.

Thomas Söding kommentiert das Buch im Gespräch mit dem Autor und Burkhard Reis, Vorsitzender der Freunde der Klassischen Studien an der RUB.

Thomas Söding: Für mich wird es eng, so mörderisch einerseits die Wissenschaft, andererseits die Kirche dargestellt wird. Um beides zusammenzubringen, braucht man schon einen ganz festen Glauben. Und ein wenig Humor auch."