EXEGESE IN DER PANDEMIE

Exegese als Podcast

22.07.2020

Corona fordert die Gesellschaft, die Kirche und die Wissenschaft, auch die Exegese. Am 8 Juli hat sich das Oberseminar des NT an der Katholisch-Theologische Fakultät der Ruhr-Universität Bochum des Themas angenommen und zwei Fragen erörtert:

Foto: Aleksandra Brand

Bis an die Grenzen der Erde sind ihre Worte gedrungen.
Ps 90,5 – Röm 10,18



1. Was kann die Bibelwissenschaft zur Deutung und Bewältigung der Krise beitragen?

2. Wie kann die Auseinandersetzung mit der Pandemie den Blick für die Bibel schärfen, für ihre Positionen und Perspektiven, für ihre Rezeption und Vermittlung?

Das Meeting fand virtuell statt. Im ersten Teil wurden exegetische Blicke auf die Krise geworfen, die der Analyse, Deutung und Bewältigung dienen, angefangen mit einem Gastbeitrag von Christian Frevel vom Lehrstuhl Altes Testament. Im zweiten Teil wurden praktische Erfahrungen reflektiert: aus dem Wissenschaftsbetrieb ebenso wie aus der pastoralen Praxis und aus der Klosterleben ebenso wie aus internationalen Verbindung zwischen China und Deutschland. Den Schluss macht eine exegetisch-theologische Reflexion der Glaubenskrise durch Philippe Van den Heede, der aus Jerusalem zugeschaltet war: Sein Statement: "Das Coronavirus kann überall und jeden treffen: Es verweist uns auf unsere Endlichkeit; Paulus seinerseits erinnert uns an unsere Berufung: mit Christus zu leben. Diese frohe Botschaft soll unsere Angst vor dem Tod relativieren, ohne aber unverantwortlich zu handeln:"

Die Beiträge des Oberseminars sind in einer Podcastserie dokumentiert:



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