Mutterschutzgesetz für Studentinnen

Beratungsangebot

Zu Fragen rund um die Themen Studieren mit Kind und Familie in der Hochschule bieten

Für Fragen zu Gefährdungen insbesondere in den naturwissenschaftlichen Disziplinen steht die Stabsstelle Arbeitssicherheit und Umweltschutz (Frau Dr. Hartmann, Telefon 0234-32 28748) - rub.de/arbeits-und-umweltschutz/arbeitssicherheit/Mutterschutz - zur Verfügung.
Schwangeren Studentinnen im Medizinstudium und Studentinnen, die im Rahmen des Studiums Umgang mit Kindern und Jugendlichen haben, wird eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit der Betriebsärztin empfohlen (Frau Dr. Wiegand, Telefon 0234-32 24400) - uv.rub.de/amd.

Mutterschutz im Studium

Seit 2018 sind auch Studentinnen in den Anwendungsbereich des neuen Mutterschutzgesetzes eingebunden. Damit soll unter anderem die Gesundheit der Studentin und ihres Kindes am Studienplatz während der Schwangerschaft, nach der Entbindung und in der Stillzeit geschützt werden. Die Studentin soll ihr Studium in dieser Zeit ohne Gefährdung ihrer Gesundheit oder der ihres Kindes fortsetzen können. Benachteiligungen während der Schwangerschaft, nach der Entbindung und in der Stillzeit sollen vermieden werden.
Schwangere und Mütter im Studium haben seit dem 01.01.2018 u.a. einen Anspruch auf eine sechswöchige Schutzfrist vor und eine mindestens achtwöchige nach der Geburt.
Konkret bedeutet dies für schwangere und stillende Studentinnen:

  • Während der Mutterschutzfrist vor und nach der Geburt sind Studentinnen von der Teilnahme an Lehrveranstaltungen und Prüfungen freigestellt. Studentinnen können jedoch an Prüfungen und Veranstaltungen während dieser Schutzfrist teilnehmen, wenn sie dies gegenüber der Universität ausdrücklich erklären. Eine entsprechende Erklärung kann jederzeit für die Zukunft widerrufen werden.
  • Schwangere und stillende Studentinnen haben einen Anspruch auf Nachteilsausgleich (bspw. Ersatzleistungen bei Laborveranstaltungen, Praktika oder Exkursionen).
  • Während der Schwangerschaft und in der Stillzeit haben Studentinnen das Recht, sich für Untersuchungen, die im Zusammenhang mit der Schwangerschaft stehen, und zum Stillen des Kindes freistellen zu lassen.
    Mitteilung und Meldung der Schwangerschaft


Mitteilung und Meldung der Schwangerschaft

Schwangere Studentinnen sind nicht verpflichtet, ihre Schwangerschaft zu melden, ihnen wird jedoch nahe gelegt, im eigenen Interesse ihre Schwangerschaft zu melden, sobald sie wissen, dass sie schwanger sind, um die Schutzrechte nach dem Mutterschutzgesetz in Anspruch nehmen zu können. Nur bei frühzeitiger Meldung kann die Universität eventuelle Gefährdungen für die werdende Mutter und das ungeborene Kind rechtzeitig abwenden und die notwendigen Schutzmaßnahmen ergreifen.

Weitere hinweise und Informationen zur Neuregelung des Mutterschutzes finden Sie auf den Seiten des Studierendensekretariats.