RESPEKT

In der katholischen Kirche herrscht Ausnahmezustand. Der Rücktritt eines Papstes schien unvorstellbar. Seit Coelestin V. im Jahr 1294 gab es keinen Rücktritt. Jetzt hat Joseph Ratzinger gehandelt. Prof. Thomas Söding, Mitglied der Internationalen Theologenkommission, erklärt: "Der Rücktritt ist konsequent. Der Papst hat ganz auf die Macht des Wortes gesetzt. Wenn er nicht mehr die Kraft hat, durch Lehren zu Leiten, zieht er die Konsequenz und macht den Weg für einen Nachfolger frei. Man hat immer den Modernisierer vermisst. Hier ist er. Benedikt war immer für eine Überraschung gut. Der starke Abgang nötigt Respekt ab."

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