"Die Schmähungen derer, die dich schmähen, haben mich getroffen"
(Röm 15,3 - Ps 69,10)


In der Wochenzeitschrift "Christ in der Gegenwart" wird Prof. Thomas Söding am Freitag, 23. Januar, einen Grundsatzartikel veröffentlichen, der aus dezidiert christlicher Sicht ("Ich bin Christ") nach den Versuchungen des Christentums fragt, Religion durch Gewalt zu verbreiten, aber auch nach dem Grund, die unheilige Allianz aufzulösen. Seine zentrale Aussage. Einerseits: Die religiöse Besserwisserei ist eine Erbkrankheit des Christentums. Sie verlangt nach einer Therapie, die nicht nur auf die Selbstheilungskräfte des eigenen Körpers, der Kirche, setzt, sondern auch Hilfe von außen annehmen muss. Andererseits: "Im Herzen des christlichen Glaubens, wie Paulus es schlagen hört, wird Gewalt nicht verherrlicht; sie wird auch nicht verleugnet; sie wird erlitten und verwunden. Das ist die Geschichte Jesu von Nazareth, eingezeichnet in die Hoffnungsgeschichte Israels."