Jüdisches und christliches Beten


Das Gebet ist die Sprache des Glaubens. Wie in Gebeten Menschen vorkommen, die anders oder gar nicht glauben, ist ein Gradmesser für die Humanität einer Religion, für die Friedfertigkeit der Liturgie und für die Größe des Gotteslobes.
Aus historischen und theologischen Gründen ist die Frage nach den jüdischen Wurzeln und Inhalten christlichen Betens von grundlgender Bedeutung.


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Ein jüdisch-christliches Forschungsprojekt

„Sie hielten fest … an den Gebeten“ (Apg 2,42) - für Lukas ist dies ein Wesensmerkmal der Urgemeinde. Die Gebete, an die er denkt, sind aber jüdische Gebete, jedenfalls wenn man sich an den erzählten Gebeteten des Evangeliums orientiert: vom Magnifikat Marias bis zum Vaterunser Jesu.
Das wirft ein Licht auf einen wichtigen Aspekt der gegenwärtig heiß geführten Debatte über interreligiöses Gebet. Am Lehrstuhl Neues Testament der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum arbeitet auf diesem Gebiet unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Söding der Rabbiner Dr. Moshe Navon. Das Projekt ist im Dialog mit Dr. Esther Brünenberg-Bußwolder entwickelt worden.

Am 28. Juni wurde das Projekt der interessierten Öffentlichkeit präsentiert.
Bei dieser Gelegenheit wurde das Projekt vorgestellt.
Prof. Thomas Söding stellte am Beispiel der Psalmen bei Markus eine parallele Untersuchung vor.
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Moshe Navon verband eine biographische Erinnerung mit einer Erläuterung an sein persönliches Engagement am Projekt.
Das Projekt wird von einem Unterstützerkreis finanziell gefördert, der um Spenden bittet. Die RUB hat ein Spendenkonto eingerichtet.
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