Honorè Daumier, Ecce homo (1851), Öl auf Leinwand, 163 x 130 cm
Museum Folkwang (Essen)

"In Jesus erscheint der Mensch überhaupt. In ihm erscheint die Not aller Geschlagenen, Zerschundenen. In seiner Not spiegelt sich die Unmenschlichkeit menschlicher Macht, die den Machtlosen niedertritt. .... Aber auch das andere gilt: Seine innerste Würde kann Jesus nicht genommen werden. Der verborgene Gott bleibt in ihm gegenwärtig. Auch der geschlagene und erniedrigte Mensch bleibt Bild Gottes. Seit Jesus sich schlagen ließ, sind gerade die Verwundeten und Geschlagenen Bild des Gottes, der für uns leiden wollte."
Joseph Ratzinger / Benedikt XVI., Jesus von Nazareth II, Freiburg 2011, 223.