Das Matthäusevangelium



"Buch der Geschichte Jesu Christi" (Mt 1,1)



Pasolini hat mit seinem ebenso genialen wie skandalösen Film "1. Evangelium - Matthäus" an die alte Tradition angeknüpft, die entscheidende Orientierung über die Verkündigung und das Leben Jesu aus dem Evangelium zu gewinnen, mit dem das Neue Testament beginnt.
Der Schriftsteller Arnold Stadler hat mit seinem Roman "Salvatore" den Pasolini-Film genutzt, um das Matthäusevangelium in die Biographie eines heute lebenden Menschen - oder besser: die Biographie eines modernen Zeitgenossen in das Matthäusevangelium einzuzeichnen.
Stadler hat seine Erzählung mit scharfer Kritik an der historisch-kritischen Exegese gewürzt. Wie weit diese Kritik berechtigt ist, kann sich bei einem Blick auf die Materialen, Hintergrundinformationen und Erklärungen zeigen, die Prof. Thomas Söding vom Lehrstuhl für Neues Testament der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum auf dieser Seite zur Verfügung stellt.
In seinem letzten Matthäusbuch: "Kommt zu mir. Die Botschaft des Mathhäusevangeliums" legt Thomas Söding 40 Perikopen des Evangeliums aus.