20.01.2026
Im Dezember 2025 neu erschienen: Daniel E.D. Müllers Studie „Hitlers Reichskirchenminister" legt offen, dass das Scheitern des NS-Kirchenministers Hanns Kerrls kein Zufall, sondern integraler Bestandteil einer strategischen Architektur Hitlers war. Die Arbeit zeigt, wie der Diktator das Ministerium als kirchenfreundliche Fassade nutzte, um die innenpolitische Ruhe für die Kriegsvorbereitung zu sichern, während er zugleich intern Kerrls Arbeit gezielt sabotierte. Kerrls Erfolglosigkeit erweist sich damit als strategisches Scheitern, das Hitler dazu diente, seine Popularität in der Bevölkerung zu steigern, seine Macht im Herrschaftsapparat auszubauen und das Ende der Kirchen im Reich vorzubereiten.
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