„Wir bleiben in Kontakt. Mit e-Learning gemeinsam und vernetzt lehren und lernen“

„Theologie global: Zu Beginn des Studiums gemeinsam internationale Kontakte knüpfen und erhalten“


Das Projekt setzt am „Theologischen Grundkurs“ an (verpflichtende Einführungs-VL mit Tutorien zu Beginn des Studiums), und ist auf zwei Ebenen wirksam:
a) Tutor/-innen: Erarbeitung eines Ausbildungskonzepts für die Tutor/-innen (Material-/Methodenpool).
b) Studierende führen, angeleitet durch die Tutor/-innen, Online-Tutorien mit Studierenden aus USA und Polen durch und definieren gemeinsam und international Grundbegriffe der Theologie.
Benefit: (1) direkt durch die didaktische Aufwertung des „Grundkurses“ durch e-Learning und (2) indirekt, indem die Ausbildung der Tutor/-innen professionalisiert wird. Im WiSe profitieren direkt ca. 100 Studierende im ersten Semester (im doppelten Abiturjahrgang vermutlich mehr). Der „Grundkurs“ ist eine Pflichtveranstaltung zu Beginn des B.A.-Studiums, sodass mittelfristig über 90 Prozent der Studierenden der Katholischen Theologie profitieren.

Projekt: Forschendes Lernen

„GOTT ABER HAT ES GEFALLEN, DIE MENSCHEN NICHT EINZELN ZU HEILIGEN UND ZU RETTEN“


Individuum und Gemeinschaft. Sondierungen in einem prekär gewordenen religiösen Feld. Das hier eingereichte Projekt richtet sich explizit an Studierende des Zwei-Fach-B.A., die im Modul VII ein Projekt des Forschenden Lernens verfolgen können. Zudem wird das Projekt für den Optionalbereich (Bereich 4) geöffnet werden können, so dass die Breite der inhaltlichen Fragestellung durch die Interdisziplinarität der Studierenden unterstützt wird. Wir geben als Lehrstuhl mit dem Oberthema des Seminars lediglich die Fragerichtung vor. Das Forschungsprofil des Lehrstuhls selbst verhandelt die modernitätsbedingten Herausforderungen, die sich an den christlichen Glauben stellen, auf der Grundlage philosophischer, historischer, rechtlicher und theologischer Reflexionen. Dementsprechend findet das Thema des Zueinander von Individuum und Gemeinschaft keine Einschränkung auf spezifisch theologische Fragestellungen, sondern versteht sich als offene Fragestellung, mit der die Studierenden ihren eigenen Fokus entwickeln können. Dieser kann theologaler Natur sein, aber ebenso philosophischer, rechtlicher oder historischer. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung der je eigenen Fragestellung der Studentin, des Studenten zum dem eröffneten Themenfeld. Wissenschaftlicher MA Dr. Florian Kleeberg

inSTUDIES – >> ins Fach intensiv <<

"Die Ambiguität des Religiösen. Normatives Orientierungswissen in der modernen Wissensgesellschaft“


Die Allgegenwärtigkeit von Religionen und die Präsenz von Glaubensüberzeugungen in modernen Gesellschaften werden für Studierende der Theologie, der Philosophie, der Geschichte und den Religionswissenschaften unter den unterschiedlichen curricularen Aspekten gelehrt. Das vom Lehrstuhl für Dogmatik und Dogmengeschichte der Kath.-Theol. Fakultät konzipiertes Lehrprojekt richtet sich gezielt an die Studierenden, die die Vielschichtigkeit und Komplexität, durch die Anwesenheit von Religionen in postsäkularen Gesellschaften kennzeichnet ist, intensiv analysieren und durchdenken möchten. Dabei bietet die Frage nach der Generierung von normativem Orientierungswissen sowie der habituellen und kognitiven Präsenz unbedingter Wahrheitsüberzeugungen den Leitfaden, um nicht allein die Bedeutung von Religion in einer modernen Wissensgesellschaft zu analysieren, sondern zugleich den hochambivalenten Umgang mit religiösen Phänomenen und gelebten Glaubensüberzeugungen in aktuellen Debatten und öffentlichen Diskursen zu erforschen. Die Studierenden können in diesem Lehrprojekt ihre analytischen und spekulativen Fähigkeiten schulen, wissenstheoretisch verschiedene Formen von religiösen Erscheinungsformen in ihrer Entstehung, ihrer Bedeutung und ihrer inneren Struktur zu begreifen. Sie werden so dazu befähigt, ein aktuelles Thema wissenschaftlich einzuordnen und differenzierte Antworten zu finden.

Es sind zwei Module geplant.
Das erste Modul "Religion und Normativität" beginnt im SoSe 2013 und besteht aus einem HS: "Religiöse Vielfalt. Eine Herausforderung für Politik, Religion und Gesellschaft" und einem e-learning: "Spurenlese in religiösen Landschaften der Moderne".SoSe 2013

Das zweite Modul "Die Ambiguität des Religiösen" findet statt im WiSe 2013/2014 und ist Teil des gleichnamigen Lehrprojektes und kann nur in Verbindung mit dem Modul "Religion und Normativität" aus dem SoSe 2013 belegt werden. Das zweite Modul besteht aus einem HS:" Die Ambiguität des Religiösen: Präsentation von Forschungsergebnissen" und einer dreitägigen internationalen Konferenz: "Die Ambiguität des Religiösen. Normatives Orientierungswissen in der modernen Wissensgesellschaft". WiSe 2013/2014


RUBel 5x5000 - e-Learning

Motto: "RUB.2013- Mit e-Learning Lehre und Lernen flexibel gestalten"


Das Vorhaben beinhaltet zwei einander ergänzende Projektlinien:

Projekt 1 stellt in drei Schritten die konkreten Veranstaltungen im Sommersemester 2013 und im kommenden Wintersemester 2013/2014 in den Mittelpunkt. Dabei geht es in a) Aufarbeitung; b) Vorbereitung; c) Begleitung darum, die Lehre didaktisch und propädeutisch zu optimieren, so dass sie nachhaltig als eLearning Modul verwendet werden kann. Mit Hilfe eines propädeutischen Leitfadens, der methodisch die Grundlagen der Dogmatik zum Inhalt hat, soll das bestehende Material der bisherigen Blackboard-Kurse didaktisch so aufgearbeitet werden, dass die bestehenden Kurse ein gemeinsames Design und inhaltliche Ausrichtung haben. So soll jeder Kurs eine Mindmap als Startseite bekommen, die mit Hyperlinks auf Wikis führt. Diese werden im Schritt c) mit den Studierenden der nächsten zwei Semester aufgebaut.

Projekt 2 erprobt in einem Hauptseminar am Thema der Gotteslehre ein peer-to-peer Lernen mit einer amerikanischen Hochschule als Form des e-learnings und internationalisiert flexibel die Lehre.

E-Tutoring

E-Tutoring Im Anschluss an die RUBEL-Ausschreibung 2012 „Auf die Plätze, fertig, los!“ wird dem Lehrstuhl durch zwei E-Tutoren, die das Tutorium im Rahmen eines Praktikums absolvieren, ermöglicht, die Projektideen des Lehrstuhls an zwei konkreten Lehrveranstaltungen – den Hauptseminaren „Gotteslehre. Einführung in die systematische Theologie“ und „Schöpfung und Eschatologie in "nichtchristlicher" Deutung, Literatur und Kunst“ umzusetzen.