Neuer Band

Theologie im Kontakt
Neue Folge 2

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Herzlich willkommen!

auf der Homepage des Kontaktstudiums an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum!

Wir wünschen den Besuchern der Homepage und den Teilnehmern des Kontaktstudiums ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2017!

Ihr Team des Kontaktstudiums

Rückblick auf das Kontaktstudium im Wintersemester 2016/2017

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Hinweis: Über die das Kontaktstudiums im Wintersemester 2016/2017 berichtet auch ein Artikel auf der Homepage des Bistums Essen.

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Hinweis zur Kooperation mit dem IFL: Seit dem Wintersemester
2016/2017 ist das Kontaktstudium als Fortbildungsveranstaltung des
Instituts für Lehrerfortbildung (IFL) in Essen-Werden anerkannt.
Die Kursnummer im Wintersemester 2016/2017 lautet: 16211130.
Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage des IFL.

Vortragsreihe des Kontaktstudiums im Wintersemester 2016/2017

Religion und Gewalt - Das Christentum angesichts einer friedlosen Welt

Im Wintersemester startet eine neue Reihe von Vorträgen des Kontaktstudiums. Die sieben Veranstaltungen stehen unter dem Rahmenthema: „Gewalt und Religion. Das Christentum angesichts einer friedlosen Welt“. Ausgewiesene Experten nähern sich der Thematik aus verschiedenen theologischen Perspektiven. Die Reihe beginnt mit dem ersten Vortrag am Mittwoch 26. Oktober 2016 (16:15 Uhr, RUB Hörsaal: HGA 20). Bei einer Sonderveranstaltung spricht am Mittwoch 30. November 2016 um 17:00 Uhr der Essener Diözesanbischof Dr. Franz-Josef Overbeck.

Einen Überblick über die einzelnen Vorträge finden Sie hier.
Den ausführlichen Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.
Den Flyer zur Sonderveranstaltung finden Sie hier.


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Sonderveranstaltung zum Kontaktstudium im Wintersemester 2016/2017

Ruhrbischof an der Ruhr-Universität:
Bischof Overbeck sprach über „Religion im Konflikt“

Der Essener Diözesanbischof Dr. Franz-Josef Overbeck sprach am 30. November 2016 im Rahmen des Kontaktstudiums der Katholisch-Theologischen Fakultät vor zahlreichen Zuhörern in seiner Funktion als Militärbischof der Deutschen Bundeswehr über das Thema „Religion im Konflikt. Brandbeschleuniger oder Friedensstifter?“.
In seinem Vortrag wies Bischof Overbeck zunächst auf das latent vorhandene religiöse Gewaltpotenzial hin. Dabei handelt es sich sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart „nicht um eine Gewalt, die religiös begründet ist, sondern die religiös gerechtfertigt wird“. Als Beispiel benannte er den sogenannten Islamischen Staat, bei dem politische, ethnische, wirtschaftliche und kulturelle Interessen eng mit religiösen verbunden sind. Hier dient die Religion als Legitimation für andere Ziele. Denn, so Overbeck: „Im Islam wie im Christentum gibt es keinen Gott, der die Menschen einfach aufruft, Gewalt auszuüben.“
Nach Overbeck ist die Anerkennung des Gewaltmonopols des Staates und der Religionsfreiheit die unabdingbare Voraussetzung für ein gewaltfreies Miteinander der Religionen. „Der Glaubwürdigkeitstest für jede Religion“, bestehe, so der Bischof „darin, für Religionsfreiheit auch dann einzutreten, wenn andere Religionen betroffen sind.“ Dennoch brauche keine Religion auf ihren Wahrheitsanspruch zu verzichten, aber auf dessen gewaltsame Durchsetzung.
Religionen stoßen aber auch Friedensprozesse an, wie Overbeck am Beispiel des Engagements der Gemeinschaft Sant’Egidio und des erstmals 1986 auf Einladung von Papst Johannes Paul II. in Assisi durchgeführten Friedensgebets aller Religionen verdeutlichte. Auf die sehr gut besuchte Veranstaltung folgte ein Empfang, der Gelegenheit bot, untereinander und mit dem Referenten ins Gespräch zu kommen. (© AKG)

Den Flyer zur Sonderveranstaltung finden Sie hier.



Bischof Overbeck beim Vortrag über die Instrumentalisierung der Religion

Bischof Overbeck während der Diskussion zu den Herausforderung der Militärseelsorge



Impressionen von der Sonderveranstaltung 2016/2017


Münchener Kirchenrechtler legt Plan zur Reform der Kirchensteuer vor

Erste Seite Haering
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Blick in den Aufsatz
Blick in den Aufsatz



Im Interview mit der KNA vom 25. November 2015 macht der Münchener Kirchenrechtler P. Prof. Dr. Stephan Haering OSB Vorschläge für eine weitreichende Reform der deutschen Kirchensteuerpraxis. Seine Überlegungen hatte Haering erstmals in einem Artikel im Sammelband "Kirche und Staat. Geschichte und Gegenwart eines spannungsreichen Verhältnisses" veröffentlicht, der im Herbst 2015 als zweiter Band der Reihe "Theologie im Kontakt. Neue Folge" des Bochumer Kontaktstudiums erschienen ist.

Bibliographischer Hinweis:
Stephan Haering, Die kanonische Beitragspflicht der Gläubigen und die deutsche Kirchensteuer. Ein Vorschlag zur Weiterentwicklung von Recht und Praxis der Kirchensteuer in der katholischen Kirche, in: J. Rist in Verbindung mit Ch. Breitsameter (Hrsg.), Kirche und Staat. Geschichte und Gegenwart eines spannungsreichen Verhältnisses, Münster 2015 (Theologie im Kontakt. Neue Folge 2) 167-179.


Neuerscheinung


Rist, Josef / Breitsameter, Christof (Hrsg.)

Kirche und Staat
Geschichte und Gegenwart eines spannungsreichen Verhältnisses

Theologie im Kontakt. Neue Folge, Band 2

2015, 240 Seiten, kart.,
ISBN 978-3-402-13676-8

24,80 EUR

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