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20.02.2026

Neue Folge des Podcasts „BetonKöpfe“ mit Florian Bock

Für die vierte Folge des Fakultätspodcasts „BetonKöpfe“ ist Florian Bock zu Gast. Im Gespräch stellt er sich selbst sowie das Fach Mittlere und Neue Kirchengeschichte vor. Dabei räumt die Episode mit verbreiteten Mythen über die Kirchengeschichte auf, erläutert Anspruch und Selbstverständnis der Disziplin und gibt persönliche Einblicke in seinen Weg zur Begeisterung für die Kirchengeschichte.

Die Podcastfolge finden Sie hier.


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16.02.2026

Vortrag von Daniel E.D. Müller zur Geschichte der Demokratischen Republik Kongo und Effekten kolonialer Strukturen

Vortrag in Berlin: Koloniale Strukturen und Konflikte im Kongo – Am 18. Februar 2026 spricht Daniel E.D. Müller im Rahmen der Tagung „Conflicts in the Democratic Republic of the Congo: Effects, possible solutions and the role of the Federal Republic of Germany“ in Berlin. Auf Einladung des Bernhard Nocht Institute for Tropical Medicine (BNITM) und des German Institute for Global and Area Studies (GIGA) widmet er sich in seinem Beitrag der „History of the Democratic Republic of Congo and long-term effects of colonial structures“. Der Vortrag analysiert, wie historische Pfadabhängigkeiten, christliche Ideen und das Erbe der Kolonialzeit die aktuellen Konfliktlinien in der Region bis heute prägen.


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11.02.2026

XXXVIII. Königswinterer Tagung: Jenseits des 20. Juli 1944 – Der vergessene Widerstand

Vom 20. bis 22. Februar 2026 findet im Tagungs- und Gästehaus CJD Bonn die XXXVIII. Königswinterer Tagung statt, die unter anderem von Dr. Daniel E.D. Müller mitorganisiert wurde. Unter dem Titel „Jenseits des 20. Juli 1944 – Der vergessene Widerstand“ widmet sich die Konferenz in diesem Jahr Formen der Opposition gegen den Nationalsozialismus, die trotz großer historischer Bedeutung im öffentlichen Gedächtnis oft weniger präsent sind.



Die Veranstaltung wird von der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V. gemeinsam mit der Stiftung 20. Juli 1944 und der Jakob-Kaiser-Stiftung e.V. durchgeführt.



Anmeldung & Kontakt: Interessenten wenden sich zur Anmeldung bitte direkt an Dr. Daniel E.D. Müller. Das vollständige Programm finden Sie hier


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10.02.2026

„Christentumsgeschichte regional“ startet mit interdisziplinärer Tagung

Als Auftakt der neu begründeten, von Daniela Blum und Florian Bock herausgegebenen Reihe „Christentumsgeschichte regional“ findet vom 23. bis 25. März 2026 die Tagung „Quo vadis, regionale Christentumsgeschichte?“ statt. Die Tagung bringt Akteur:innen aus Wissenschaft, Archiven, kirchlichen Museen, Schulen und der Studierendenschaft zusammen und eröffnet damit ein interdisziplinäres Forum zur Diskussion neuer Perspektiven und Fragestellungen der regionalen Christentumsgeschichte. Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier.



Zugleich lädt die neue Reihe „Christentumsgeschichte regional“ dazu ein, vor allem Qualifikationsarbeiten (Dissertationen und Habilitationen) aus der katholischen und evangelischen Kirchengeschichte sowie aus der allgemeinen Geschichtswissenschaft zu veröffentlichen. Unter Umständen können auch Sammelbände in der Reihe erscheinen. Informationen zu den Veröffentlichungsmöglichkeiten in der Reihe „Christentumsgeschichte regional“ finden Sie hier.


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10.02.2026

Umzug und Neubeginn

Die Forschungstelle der Kommission für Zeitgeschichte wechselt an die Katholisch-Theologische Fakultät der Ruhr-Universität Bochum. 

Die Fachbibliothek zur Geschichte des Katholizismus in Deutschland wird ebenfalls an die Ruhr-Universität Bochum überführt und steht voraussichtlich nach der Jahresmitte als eigenständige Sammlung innerhalb der Universitätsbibliothek der Ruhr-Universität Bochum erneut für Forschung und Lehre zur Verfügung.


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27.01.2026

Neuerscheinung: Die Bundesrepublik Deutschland und der Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Zum Jahresende 2025 erschienen: Daniel E.D. Müllers SammelbandDie Bundesrepublik Deutschland und der Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ analysiert, wie sich die Wahrnehmung des 20. Juli 1944 vom Stigma des „Verrats“ in der jungen Bundesrepublik zum moralischen Fundament der gefestigten Demokratie wandelte. Die Beiträge von Autoren wie Johannes Tuchel, Esther-Julia Howell, Christian Hillgruber und Krzysztof Ruchniewicz arbeiten heraus, wie wirkmächtige personelle und ideelle Kontinuitäten aus dem „Dritten Reich“ die Rehabilitation der Verschwörer lange blockierten. Die Rezeptionsgeschichte erweist sich damit als Spiegel der politischen Reife der Republik: Die interdisziplinäre Studie legt offen, dass, wann immer sich das „Rad der Geschichte“ drehte, auch der Inhalt des Verrats wechselte (Margret Boveri) – und mit ihm die gesellschaftliche Deutungsmacht über die Vergangenheit.

Weiter Informationen zum Sammelband finden sie hier.


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20.01.2026

Neuerscheinung: Christentum und Ökologie – Zeithistorische Perspektiven

Im Dezember 2025 erschien das Themenheft "Christentum und Ökologie – Zeithistorische Perspektiven" der Kirchlichen Zeitgeschichte unter der Herausgeberschaft von Bernhard Gissibl, Maria Schubert und Simon Wiesgickl. Die Beiträge widmen sich dem Themenkreis Christentum und Ökologie in der deutschen Zeitgeschichte seit den 1970er Jahren. Sie liefern sowohl Denkanstöße zu inhaltlich relevanten Feldern wie zum Beispiel dem Konziliaren Prozess in den 1980er Jahren, der Anti-AKW-Bewegung oder dem Pilgern als auch zu methodischen und theoretischen Problemstellungen aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven.

In ihrem Beitrag »Wer zusieht, sündigt.« Christliche Semantiken und Praktiken in den Protesten um die WAA Wackersdorf während der 1980er-Jahre widmet sich Maria Schubert christlichen - häufig dezidiert katholischen - Semantiken und Praktiken während der Auseinandersetzungen um die atomare Wiederaufbereitungsanlage bei Wackersdorf.

Weiter Informationen zum Heft finden Sie hier.


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20.01.2026

Neuerscheinung: Hitlers Reichskirchenminister. Nationalsozialistische Kirchenpolitik als strategisches Scheitern 1935–1941

Im Dezember 2025 neu erschienen: Daniel E.D. Müllers Studie „Hitlers Reichskirchenminister" legt offen, dass das Scheitern des NS-Kirchenministers Hanns Kerrls kein Zufall, sondern integraler Bestandteil einer strategischen Architektur Hitlers war. Die Arbeit zeigt, wie der Diktator das Ministerium als kirchenfreundliche Fassade nutzte, um die innenpolitische Ruhe für die Kriegsvorbereitung zu sichern, während er zugleich intern Kerrls Arbeit gezielt sabotierte. Kerrls Erfolglosigkeit erweist sich damit als strategisches Scheitern, das Hitler dazu diente, seine Popularität in der Bevölkerung zu steigern, seine Macht im Herrschaftsapparat auszubauen und das Ende der Kirchen im Reich vorzubereiten.

Mehr Informationen zum Buch finden Sie auf der Seite des Verlags


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07.01.2026

Workshop: Perspektiven auf Säkularisierungstheorien II (1150 bis 2025)

Am 8. und 9. Januar 2026 findet der internationale Workshop „Perspektiven auf Säkularisierungstheorien II (1150 bis 2025)“ statt. Organisiert von einem interdisziplinären Arbeitskreis der Universitäten Freiburg und Bochum, widmet sich die Tagung dem Thema der De-Differenzierung.

Im Zentrum der Diskussion steht die Verflüssigung von Grenzen zwischen Religion und Bereichen wie Politik, Wirtschaft oder Kultur. Die Teilnehmenden untersuchen aus ihren jeweiligen Fachperspektiven, wo sich solche Phänomene transepochal beobachten lassen und in welchen Texten sie ihren Niederschlag fanden. Die Tagung wird durch die Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung unterstützt.


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20.12.2025

Von Bochum in die Welt: Theologiestudentin im Auslandssemester

Linda Sapia, Studentin im M.Ed. Katholische Theologie und Spanisch, schreibt derzeit ihre Masterarbeit in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito. Über das Austauschprogramm PiStE der Ruhr-Universität verbringt sie ein Semester nicht nur an der Pontificia Universidad Católica del Ecuador (PUCE), sondern sammelt auch wertvolle praktische Erfahrungen durch die Mitarbeit an einer lokalen Schule. „Dieses Auslandssemester ist für mich persönlich, kulturell, spirituell und menschlich extrem bereichernd“, beschreibt Linda ihre Eindrücke. Einen vollständigen Bericht über ihre Erfahrungen in Ecuador finden Sie hier. Bei Interesse an einem eigenen Auslandssemester steht Florian Bock als Internationalisierungs- und ERASMUS-Beauftrager gerne für weitere Informationen und eine Beratung zur Verfügung.


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