Aktuelles


Die Sprechstunden von Jun. Prof. Dr. Klöcker sind in der vorlesungsfreien Zeit wie folgt:
Mittwoch, 31.08.2016 11-12 Uhr
Mittwoch, 14.09.2016 11-12 Uhr
Montag, 26.09.2016 15-16 Uhr


Sekretariat geschlossen
Das Sekretariat ist der Zeit vom 01.08.16 bis einschließlich 22.08.16 urlaubsbedingt nicht besetzt. Ab dem 24.08.16 ist das Sekretariat zu den gewohnten Zeiten wieder geöffnet.


Prüfungstermine Mag. Theol.
Modul 3 Modulabschlussprüfung


1. Termin: 28.07.2016
Anmeldefrist 30.06.2016

2. Termin: 20.10.2016
Anmeldefrist 22.09.2016

Bitte bringen Sie für die Anmeldung zur Prüfung die Zulassung des Dekanats als auch das Anmeldeformular des Lehrstuhls mit.

Neue Publikationen: In der Märzausgabe der Herder Korrespondenz ist ein Beitrag "Freiheit im Fadenkreuz. Herausforderung Antiterrorkampf" von Katharina Klöcker erschienen. Ein weiterer Essay zu ethischen Fragen des Antiterrorkampfes findet sich unter www.feinschwarz.net

Herzlich willkommen am Lehrstuhl für Theologische Ethik

Die folgenden Seiten bieten Ihnen eine Übersicht über das Fach und den Lehrstuhl für Theologische Ethik. Sie finden die Sprechzeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ausführliche Informationen zu den angebotenen Lehrveranstaltungen.


Antrittsvorlesung von JProf. Dr. Katharina Klöcker am 15. Juni 2016

Zur Antrittsvorlesung mit dem Titel "Lerne, mit dem Schmerz zu denken - Ein Imperativ theologischer Ethik?" waren Kolleginnen, Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lehrstühle und Studierende der RUB, aber auch Moraltheologen anderer Universitäten, Vertreter des Bistums und katholischer Bildungseinrichtungen, theologische Weggefährten, Freundinnen und Freunde und Familienangehörige gekommen. Im Anschluss an die Vorlesung fand ein Empfang statt:


Moraltheologie im Zitat:


„Die Moraltheologie gilt seit jeher als ein unruhiges Fach. Das ist keinesfalls erstaunlich, steht sie doch unter der Not, alle Dimensionen christlichen Lebens miteinander zu vermitteln. Sie schlägt die Brücke zwischen Glaube und Vernunft, zwischen Theorie und Praxis, zwischen Einsicht und Erfahrung. So ist sie einer Drehscheibe vergleichbar, die für jede Art existentieller und denkerischer Herausforderung zugänglich bleibt. Dazu bedarf es der Anstrengung des Begriffs, Kultur des Denkens ist vonnöten. Der Moraltheologe kann es sich nicht leisten, dem Appell einer hochgespannten Spekulation auszuweichen. Aber er darf sich nicht mit der Abstraktion zufrieden geben und in ihr verlieren, will er sich nicht dem Verdacht der Unverbindlichkeit aussetzen. Der Höhe des Gedankens muß der Mut zum Konkreten folgen. Auch diese Verantwortung will abgegolten sein, wie asymptotisch dies im Einzelfall nur gelingen mag. Schon so wird sichtbar, daß die Moraltheologie nicht umhin kann unterschiedliche Denkstile zu pflegen. Der einzelne Moraltheologe sieht sich angesichts einer solchen Aufgabe überfordert. Es wird ihm immer nur gelingen, mit seinem Beitrag einen Teil dieses anspruchsvollen Programms abzudecken. Hinzu kommt, dass die Moraltheologie aus existentieller Betroffenheit betrieben wird. Biographische Elemente treten in den wissenschaftlichen Diskurs ein und geben ihm ein unverwechselbares Gepräge. Das leitende Verständnis von Objektivität kann sich dem nicht entziehen. Alle Reflexion bindet sich an die Erfahrung vom Gelingen des eigenen Lebens zurück. Die Moraltheologie ist ein empfindlicher Seismograph erlittener Problemüberhänge. Diese Spannung will ausgehalten sein. Nicht nur Antworten sind gefragt, man muß auch mit Problemen leben lernen.“

Klaus Demmer (1931-2014)