Aktuelles


Sprechstunden im Wintersemester 16/17 von JProf. Dr. Katharina Klöcker
Dienstags 11-12 Uhr

WICHTIGER HINWEIS ZUR MODULBELEGUNG
Im Wintersemester 2016/2017 wird das Hauptseminar "Christliche Ehtik im Pluralismus" nicht im Bachelor of Arts Modul V angeboten. Falls Sie in diesem Modul ein Seminar belegen möchten, greifen Sie in diesem Semester bitte auf die entsprechenden Seminarangebote von Prof. Joachim Wiemeyer in Christlicher Gesellschaftslehre oder auf die Seminare von PD Dr. Jansen in Philosophisch-Theologische Grenzfragen zurück.


Herzlich willkommen am Lehrstuhl für Theologische Ethik!

Die folgenden Seiten bieten Ihnen eine Übersicht über das Fach und den Lehrstuhl für Theologische Ethik. Sie finden die Sprechzeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ausführliche Informationen zu den angebotenen Lehrveranstaltungen. Darüber hinaus finden Sie ab sofort auch immer aktuelle Informationen zu den Prüfungsmodalitäten.


Neues vom Lehrstuhl:


Vortragsreihe Religion und Gewalt

"Meinen Hass bekommt ihr nicht - Anmerkungen zum Antiterrorkampf aus theologisch-ethischer Sicht" - Zu diesem Thema hielt JProf. Katharina Klöcker einen Vortrag im Rahmen des Kontaktstudiums an der Ruhr-Universität Bochum Informationen zum Programm

Berufung in den Rat des Bischofs von Essen für Gesundheit und Medizinethik

JProf. Katharina Klöcker wurde zusammen mit vier weiteren Expertinnen und Experten neu in den Rat des Bischofs von Essen für Gesundheit und Medizinethik berufen. Wie alle gesellschaftspolitischen Räte im Bistum Essen versteht sich auch der Rat für Gesundheit und Medizinethik als Beratungsgremium für den Ruhrbischof, vor allem in gesundheits- und pflegepolitischen aber auch in medizinethischen Fragestellungen. Er bringt sich mit seinen Vertretern aktiv in den gesellschaftspolitischen Prozess mit ein.
Zur Pressemitteilung der Bistumspressestelle

Vortrag auf dem 2. Palliativkongress Ruhr

JProf. Katharina Klöcker sprach zum Thema "Gute Entscheidungen am Lebensende aus Sicht theologischer Ethik" auf dem 2. Palliativkongress Ruhr
Zum Flyer

Christliche Ethik im säkularen Kontext...

...so der Titel des Seminars von JProf. Katharina Klöcker im Rahmen der Studienwoche "Christlich-Islamische Beziehungen im europäischen Kontext" in Weingarten, veranstaltet von der Eugen-Biser-Stiftung und der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Nähere Informationen

Antrittsvorlesung von JProf. Dr. Katharina Klöcker am 15. Juni 2016

Zur Antrittsvorlesung mit dem Titel "Lerne, mit dem Schmerz zu denken - Ein Imperativ theologischer Ethik?" waren Kolleginnen, Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lehrstühle und Studierende der RUB, aber auch Moraltheologen anderer Universitäten, Vertreter des Bistums und katholischer Bildungseinrichtungen, theologische Weggefährten, Freundinnen und Freunde und Familienangehörige gekommen. Im Anschluss an die Vorlesung fand ein Empfang statt:


Moraltheologie im Zitat:


„Die Moraltheologie gilt seit jeher als ein unruhiges Fach. Das ist keinesfalls erstaunlich, steht sie doch unter der Not, alle Dimensionen christlichen Lebens miteinander zu vermitteln. Sie schlägt die Brücke zwischen Glaube und Vernunft, zwischen Theorie und Praxis, zwischen Einsicht und Erfahrung. So ist sie einer Drehscheibe vergleichbar, die für jede Art existentieller und denkerischer Herausforderung zugänglich bleibt. Dazu bedarf es der Anstrengung des Begriffs, Kultur des Denkens ist vonnöten. Der Moraltheologe kann es sich nicht leisten, dem Appell einer hochgespannten Spekulation auszuweichen. Aber er darf sich nicht mit der Abstraktion zufrieden geben und in ihr verlieren, will er sich nicht dem Verdacht der Unverbindlichkeit aussetzen. Der Höhe des Gedankens muß der Mut zum Konkreten folgen. Auch diese Verantwortung will abgegolten sein, wie asymptotisch dies im Einzelfall nur gelingen mag. Schon so wird sichtbar, daß die Moraltheologie nicht umhin kann unterschiedliche Denkstile zu pflegen. Der einzelne Moraltheologe sieht sich angesichts einer solchen Aufgabe überfordert. Es wird ihm immer nur gelingen, mit seinem Beitrag einen Teil dieses anspruchsvollen Programms abzudecken. Hinzu kommt, dass die Moraltheologie aus existentieller Betroffenheit betrieben wird. Biographische Elemente treten in den wissenschaftlichen Diskurs ein und geben ihm ein unverwechselbares Gepräge. Das leitende Verständnis von Objektivität kann sich dem nicht entziehen. Alle Reflexion bindet sich an die Erfahrung vom Gelingen des eigenen Lebens zurück. Die Moraltheologie ist ein empfindlicher Seismograph erlittener Problemüberhänge. Diese Spannung will ausgehalten sein. Nicht nur Antworten sind gefragt, man muß auch mit Problemen leben lernen.“

Klaus Demmer (1931-2014)