Aktuelles


Sprechstunden von JProf. Dr. Katharina Klöcker
Dienstags 11-12 h

Bitte beachten: Am Dienstag, den 9. Mai entfällt die Sprechstunde!




Herzlich willkommen am Lehrstuhl für Theologische Ethik!

Die folgenden Seiten bieten Ihnen eine Übersicht über das Fach und den Lehrstuhl für Theologische Ethik. Sie finden die Sprechzeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ausführliche Informationen zu den angebotenen Lehrveranstaltungen. Darüber hinaus finden Sie ab sofort auch immer aktuelle Informationen zu den Prüfungsmodalitäten.


Neues vom Lehrstuhl:


Gibt es das Recht auf ein Kind?

In der Herder Korrespondenz spezial zum Thema "Ethische Konflikte am Lebensanfang" erörtert Katharina Klöcker die oft gehörte Frage, ob es eigentlich ein Recht auf ein Kind gibt.
Weitere AutorInnen u.a.: Stephan Ernst, Ulla Schmidt, Eberhard Schockenhoff, Peter Dabrock, Hille Haker, Anton Losinger...

Erschienen im April 2017.

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Wie dem Terror widerstehen?

Ein neues Buch von Katharina Klöcker zur Terrorbekämpfung als Herausforderung christlicher Ethik:
Paris, Brüssel, Nizza... Die jüngsten Terroranschläge zeigen: Europa befindet sich im Visier des islamistischen Terrors. Wie lässt sich dieser Bedrohung wirksam begegnen? Nicht unsere Sicherheit, sondern unsere Freiheit steht im Fadenkreuz des Terrors! Geleitet von dieser Einsicht unterzieht Katharina Klöcker zentrale Denkfiguren gegenwärtiger Terrorbekämpfung einer differenzierten Kritik. Im Horizont christlicher Ethik eröffnen sich Perspektiven, die vor allem unser Sicherheitsverlangen radikal hinterfragen. So werden die Konturen einer erneuerten Art der Terrorbekämpfung sichtbar.

Erschienen im März 2017.

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Die größte Wissenslücke der Theologie?

In einer Serie der RUB-Pressestelle beantworten Forscherinnen und Forscher die Frage, was die größte Wissenslücke ihres Faches sei.

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Theologie aus der Erschütterung?

In der Sendung "Am Sonntagmorgen" im Deutschlandfunk wurde am 5. März 2017 ein Beitrag von Katharina Klöcker ausgestrahlt, mit dem Titel: Schmerz als Herausforderung christlicher Ethik.

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Vortragsreihe Religion und Gewalt

"Meinen Hass bekommt ihr nicht - Anmerkungen zum Antiterrorkampf aus theologisch-ethischer Sicht" - Zu diesem Thema hielt Katharina Klöcker einen Vortrag im Rahmen des Kontaktstudiums an der Ruhr-Universität Bochum Informationen zum Programm

Berufung in den Rat des Bischofs von Essen für Gesundheit und Medizinethik

Katharina Klöcker wurde zusammen mit vier weiteren Expertinnen und Experten neu in den Rat des Bischofs von Essen für Gesundheit und Medizinethik berufen. Wie alle gesellschaftspolitischen Räte im Bistum Essen versteht sich auch der Rat für Gesundheit und Medizinethik als Beratungsgremium für den Ruhrbischof, vor allem in gesundheits- und pflegepolitischen aber auch in medizinethischen Fragestellungen. Er bringt sich mit seinen Vertretern aktiv in den gesellschaftspolitischen Prozess mit ein.
Zur Pressemitteilung der Bistumspressestelle

Vortrag auf dem 2. Palliativkongress Ruhr

Katharina Klöcker sprach zum Thema "Gute Entscheidungen am Lebensende aus Sicht theologischer Ethik" auf dem 2. Palliativkongress Ruhr
Zum Flyer

Christliche Ethik im säkularen Kontext...

...so der Titel des Seminars von Katharina Klöcker im Rahmen der Studienwoche "Christlich-Islamische Beziehungen im europäischen Kontext" in Weingarten, veranstaltet von der Eugen-Biser-Stiftung und der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Nähere Informationen

Antrittsvorlesung von JProf. Dr. Katharina Klöcker am 15. Juni 2016

Zur Antrittsvorlesung mit dem Titel "Lerne, mit dem Schmerz zu denken - Ein Imperativ theologischer Ethik?" waren Kolleginnen, Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lehrstühle und Studierende der RUB, aber auch Moraltheologen anderer Universitäten, Vertreter des Bistums und katholischer Bildungseinrichtungen, theologische Weggefährten, Freundinnen und Freunde und Familienangehörige gekommen. Im Anschluss an die Vorlesung fand ein Empfang statt:


Moraltheologie im Zitat:


„Die Moraltheologie gilt seit jeher als ein unruhiges Fach. Das ist keinesfalls erstaunlich, steht sie doch unter der Not, alle Dimensionen christlichen Lebens miteinander zu vermitteln. Sie schlägt die Brücke zwischen Glaube und Vernunft, zwischen Theorie und Praxis, zwischen Einsicht und Erfahrung. So ist sie einer Drehscheibe vergleichbar, die für jede Art existentieller und denkerischer Herausforderung zugänglich bleibt. Dazu bedarf es der Anstrengung des Begriffs, Kultur des Denkens ist vonnöten. Der Moraltheologe kann es sich nicht leisten, dem Appell einer hochgespannten Spekulation auszuweichen. Aber er darf sich nicht mit der Abstraktion zufrieden geben und in ihr verlieren, will er sich nicht dem Verdacht der Unverbindlichkeit aussetzen. Der Höhe des Gedankens muß der Mut zum Konkreten folgen. Auch diese Verantwortung will abgegolten sein, wie asymptotisch dies im Einzelfall nur gelingen mag. Schon so wird sichtbar, daß die Moraltheologie nicht umhin kann unterschiedliche Denkstile zu pflegen. Der einzelne Moraltheologe sieht sich angesichts einer solchen Aufgabe überfordert. Es wird ihm immer nur gelingen, mit seinem Beitrag einen Teil dieses anspruchsvollen Programms abzudecken. Hinzu kommt, dass die Moraltheologie aus existentieller Betroffenheit betrieben wird. Biographische Elemente treten in den wissenschaftlichen Diskurs ein und geben ihm ein unverwechselbares Gepräge. Das leitende Verständnis von Objektivität kann sich dem nicht entziehen. Alle Reflexion bindet sich an die Erfahrung vom Gelingen des eigenen Lebens zurück. Die Moraltheologie ist ein empfindlicher Seismograph erlittener Problemüberhänge. Diese Spannung will ausgehalten sein. Nicht nur Antworten sind gefragt, man muß auch mit Problemen leben lernen.“

Klaus Demmer (1931-2014)