Herzlich Willkommen

auf der Homepage des Lehrstuhls für Religionspädagogik und Katechtik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum!

Die Startseite zeigt Ihnen die aktuellsten Publikationen
von Herrn Prof. Dr. Bernhard Grümme.

Neuerscheinungen

Bernhard Grümme / Gunda Werner: Judith Butler und die Theologie. Herausforderung und Rezeption

Judith Butler fasziniert und verstört, ihr Werk ist gleichermaßen prägend, irritierend und herausfordernd. Diese Spannung findet sich auch deutlich in der Theologie: Für die einen ist ihre Gendertheorie ebenso bedeutsam wie ihre Öffentlichkeitstheorie, ihre Einlassungen zur Verkörperung der Versammlung, ihr Subjektdenken und ihre Reflexionen über Anerkennung. Die anderen scheinen abgestoßen durch ihren Kritikbegriff und ihre Delegitimierung überkommener Ordnungen, die mitunter als massive Kirchenkritik aufgefasst wird.
Die Beiträge des interdisziplinären Bandes gehen grundsätzlicher den theologischen Rezeptionsmöglichkeiten und -grenzen der Butler'schen Philosophie im Spiegel der theologischen Einzeldisziplinen nach.
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Buchveröffentlichung von Professor Grümme

Grümme, Bernhard, Aufbruch in die Öffentlichkeit. Reflexionen zum >public turn< in der Religionspädagogik, Bielefeld 2018 (Transscript: 250 Seiten)

Die Religionspädagogik wird in zunehmendem Maße öffentlich. Damit reiht sie sich in den ›public turn‹ der Wissenschaften ein, wie er derzeit in der Soziologie, der Theologie oder den Erziehungswissenschaften zu beobachten ist. Bernhard Grümme zeigt: Was in den verheißungsvollen Aufbrüchen der öffentlichen Religionspädagogik unterbleibt, ist das Bedenken des Öffentlichkeitsbegriffs selbst. Es fehlt vor allem eine Kritik seiner Konstruktionsmechanismen, was dazu führt, dass die Religionspädagogik weder ihr kritisch-konstruktives Potenzial ausloten noch ihre eigenen Verwicklungen in hegemoniale Strukturen von Macht und Exklusion selbstkritisch reflektieren kann.
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Bernhard Grümme / Thomas Schlag: Gerechter Religionsunterricht. Religionspädagogische, pädagogische und sozialethische Orientierungen

Wie viel Gerechtigkeit besteht im gegenwärtigen Schulsystem und wie wesentlich ist diese Frage in religionspädagogischer Hinsicht? Die Frage der Bildungsgerechtigkeit stellt sich keineswegs nur an der Hauptschule, wo der Mangel an kulturellem und finanziellem Kapital bei einem Teil der Schülerinnen und Schülern deutlich zu Tage tritt. Vielmehr lassen sich, wie die Bildungssoziologie erkundet hat, Lehrkräfte oftmals aufgrund ihrer eigenen Sozialisation vom Ideal-Bild des mittelstandsbezogenen Schülers leiten. Sie können sich dann nur schwer vorstellen, dass in vielen Familien nicht einmal die elementarsten Bedingungen für gutes Lernen gegeben sind. Der vorliegende Band bietet ein breites Spektrum interdisziplinärer und ökumenischer Perspektiven auf die übergreifende Fragestellung der Bildungsgerechtigkeit als Herausforderung für die Religionspädagogik.
Mit Beiträgen von Altmeyer, Stefan / Bobbert, Monika / Brieden, Norbert / Dzambo, Patrik / Funken, Katharina / Grümme, Bernhard / Kunze, Axel Bernd / Könemann, Judith / Lütze, Frank M. / Mette, Norbert / Morawski, Marcin / Pirker, Viera / Reichenbach, Roland / Scheunpflug, Annette / Schlag, Thomas / Schluss, Henning / Stojanov, Krassmir / Unser, Alexander.
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Neuerscheinung von Prof. Dr. Bernhard Grümme

Eine neue Denkform für die Religionspädagogik?
Religionspädagogik befindet sich in einem Transformationsprozess. Die Radikalität der Anfragen fordert sie zur Revision ihrer Grundlegung heraus. Kann die gegenwärtig dominierende Denkform der Pluralitätsfähigkeit die Herausforderungen parieren? Oder muss sie durch andere ersetzt werden? In der kritischen Diskussion verschiedener Ansätze plädiert Grümme für die Denkform der Aufgeklärten Heterogenität.
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Heterogenität in der Religionspädagogik – Grundlagen und konkrete Bausteine

Religionspädagogik angesichts von Pluralität und Ungleichheit
Die gegenwärtige Religionspädagogik will eine pluralitätsfähige Religionspädagogik in pluralen Lebenswelten sein. Das Pluralitätsparadigma gerät jedoch zunehmend ins Wanken. Je mehr Phänomene wie Motivation, Intelligenz, Inklusion, Sozialstruktur, Migrationshintergrund, Geschlecht und Alter als relevante Faktoren des Religionsunterrichts begriffen werden, desto wichtiger wird der Begriff der Heterogenität, der stärker zwischen positiv zu wertender Unterschiedlichkeit und zu überwindenden Ungleichheiten zu unterscheiden hilft. In diesem Sinn entfaltet der Autor Grundlagen und konkrete Bausteine einer heterogenitätsfähigen Religionspädagogik.
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