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  • Master Of Education Studienfachberatung

Vorlesungen

Hauptseminare

  • Gottes Gerechtigkeit und Barmherzigkeit im Kontext von Gewalt mit Exkursion nach Brasilien

  • "Ein guter Gott, der leiden lässt? - Nein Danke"

  • Sprache im RU als Herausforderung einer inklusiven Religionspädagogik

  • Inklusive Religionspädagogik - Zwischen Anspruch und Konkretion

  • Begleitung/Nachbereitung Praxissemster

  • Interreligiöses Lernen

  • Vorbereitungsseminar auf die Praxis

  • Oberseminar



    Einführung in religiöses Lernen

    Zeit: Fr. 12-14| Raum: GA 03/149
    Beginn: 25.10.2019| VSPL: Nr. 020090
    MA: Modul VI M.Ed. Modul A
    Dozent: Prof. Dr. Bernhard Grümme

    Religionsunterricht ist in der öffentlichen Schule ein ordentliches Lehrfach. Er hat Teil am Bildungsauftrag der Schule und ordnet sich ein in deren institutionelles Bedingungsgefüge. Implizit wird damit freilich etwas behauptet, was pädagogisch wie theologisch keineswegs selbstverständlich ist: die Lehrbarkeit und Lernbarkeit von Religion. Wenn gleich zwischen Religion und Glaube zu unterscheiden ist, stellen sich doch bereits hinsichtlich der Religion erhebliche Zweifel an deren Erlernbarkeit ein. Kann man Religion lernen? Oder erschließen sich nur Teilaspekte dem Lernprozess, während andere - vielleicht sogar die elementarsten - vom Lernprozess gerade nicht erfasst werden können?
    Was bedeutet Lernen im Bereich Religion, wozu dient es?
    Gibt es Bezüge zwischen der biographischen Entwicklung des Denkens und bestimmten Formen religiösen Lernens?
    Diesem komplexen Gefüge widmet sich die Vorlesung in vier Schritten. Nach einer Auseinandersetzung mit dem Religionsbegriff und dem Begriff des Lernens werden Aspekte religiösen Lernens und der Zusammenhang zwischen Religionspädagogik und Bildung behandelt.

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    Literaturhinweise:
    • Wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben

    Einführung in die religiöse Bildung

    Zeit: Fr. 14-16 | Raum: GA 03/149
    Beginn: 25.10.2019| VSPL: Nr. 020091
    B.A. Modul VI oder VII Magister Theologiae: Modul IV oder XIII
    Dozent: Prof. Dr. Bernhard Grümme

    Religiöse Bildung ist umstritten, in der Schule wie in Gemeinde. Ist Glauben lehren als Akt geistlicher Gewalt oder Hilfe zur Menschwerdung des Menschen? Welcher Stellenwert kommt dabei dem Religionsunterricht zu? Fungiert er als letzte Bastion kirchlicher Sozialisation in der allgemeinen "Verdunstung des Glaubens"? Oder steht er vielleicht doch im Dienste der Mündigkeit der Schülerinnen und Schüler angesichts ihrer "unsichtbaren Religion" (Luckmann) und hätte damit durch seinen Beitrag zum schulischen Bildungsauftrag seinen unverzichtbaren Platz in der öffentlichen Schule? Reicht aber dazu eine reine Information über Religion aus oder müsste dieser Religionsunterricht nicht
    doch konfessionell geprägt sein? Wie steht es um ein Lernen in der Gemeinde?
    Ein breites Themenspektrum eröffnet sich angesichts dessen für die Vorlesung. Vor dem Hintergrund der Erarbeitung eines heterogenitätsfähigen Religions-begriffs werden religionsdidaktische Konzepte ebenso in näheren Augenschein genommen wie Begründungen und Zielsetzungen des Religionsunterrichtes oder die Bedeutung eines angemessenen Bildungsbegriffs, auch im Kontext der Gemeinde.

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    Literaturhinweise:
    • Wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.

    Gottes Gerechtigkeit und Barmherzigkeit im Kontext von Gewalt mit Exkursion nach Brasilien

    Zeit: Blockveranstaltung | Raum: n.V.
    Beginn: n.V. VSPL: Nr. 020093
    B.A. Modul VI oder VII | MEd: Modul B, C, D, E | MA.: Modul VI | Mag. Theol. Modul IV oder XIII
    Dozent: Prof. Dr. Bernhard Grümme

    Gerechtigkeit und Barmherzigkeit sind nicht nur Gegenstand zentraler Auseinandersetzungen in der Gotteslehre. Wie ist Gott? Gerecht, einer, der das Recht gegen die Mächtigen für die Schwachen durchsetzt? Aber zeigt sich Gott im Alten und im Neuen Testament nicht immer auch als barmherziger Gott? Wie ist beides zu vermitteln? Dürfen die Tyrannen der Geschichte Barmherzigkeit erwarten, auch dann, wenn dies zu Lasten der Gerechtigkeit ginge? Das sind Fragen, die ebenfalls für die Religionspädagogik wichtig sind. Nicht nur als Thema, sondern auch bis in die Gestaltung des Unterrichts hinein, ist dies von Belang. Besondere Anschärfung erfährt das Thema, wenn man es in bestimmten gesellschaftlichen Kontexten ansiedelt. Insbesondere in den Kontexten Lateinamerikas, in denen Gewalt und extreme soziale Spaltung vorherrschen, ist dies virulent. Aber auch in den wachsenden sozialen Spannungen des Ruhrgebietes zeigt sich - wenn auch unter anderen Voraussetzungen - dessen Relevanz.
    Dieses Hauptseminar führt systematisch-theologische, religionspädagogische und pädagogische Perspektiven auf diesem Feld zusammen, indem Zugänge aus der Befreiungstheologie, aus der Befreiungspädagogik und aus einer kontextuellen Religionspädagogik bearbeitet werden. Damit ist es sowohl ein interdisziplinär wie interkulturell ausgerichtetes Seminar, weil es von dem namenhaften Befreiungstheologien Brasiliens, Prof. Dr. Erico Hammes, sowie dem Lehrstuhl-inhaber der RUB geleitet wird.

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    Literaturhinweise:
    • Wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.

    "Ein guter Got, der leiden lässt? - Nein Danke" Das Ringen um eine theodizee-empfindliche Rede in Theologie und RU

    Zeit: Fr. 16-18 | Raum: GA 6/134
    Beginn: 11.10.2019| VSPL: Nr. 020097
    BA.: Modul VI oder VII | Magister Theologiae: Modul XIII
    Dozent: PD Dr. Paul Platzbecker

    Die Frage, wie ein gütiger und zugleich allmächtiger Gott das Leiden und das Böse in der Welt zulassen kann, ist nach wie vor die dringendste Frage des Glaubens – nicht nur für die Christen. Angesichts von Naturkatastrophen, Gewalt und Krieg stellt sie sich immer wieder neu unseren Kindern und Jugendlichen, die in ihren religiösen Suchbewegungen hier einem entscheidenden ´Stolperstein´ begegnen, eben dem ´Fels des Atheismus´ (Büchner). Wie kann dieser Herausforderung auf dem Stand der aktuellen theologisch-philosophischen Diskussion begegnet werden? Wie lassen sich mit den Schülern und Schülerinnen Reflexionsprozesse gestalten, die sie überzeugen ohne die Frage dabei
    allzu schnell zu harmonisieren?

    Inhaltliche Schwerpunkte:
    • Die klassischen Theodizeeversuche und ihr Ungenügen
    • Die Theodizeefrage in den anderen Religionen
    • Die Theodizeefrage in Literatur und Film – Beispiele
    • Religionspädagogische Reflexion und unterrichtspraktische Perspektive
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    Literaturhinweise:
    • Wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.

    Sprache im RU als Herausforderung einer inklusiven Religionspädagogik

    Das Seminar entfällt in diesem WS 2019/20!

    Zeit: Di. 12-14 | Raum: GA 6/134
    Beginn: 15.10.2019 | VSPL: Nr.020094
    BA: Optionalbereich | M.Ed.: Modul E
    Dozent: Claudia Wilhelm

    Das Seminar beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von Sprache und Bildungserfolg
    sowie den Grundsätzen eines sprachsensiblen Religionsunterrichts. Gegenwärtige Herausforderungen religiöser Sprachbildung werden insbesondere mit Blick auf heterogene Lerngruppen, inklusive Beschulung wie dem Erwerb von Deutsch als Zweitsprache (DaZ) thematisiert.

    Lernziele:
    • Sprachliche Kompetenzen in heterogenen Lerngruppen entwickeln
    • Merkmale sprachsensiblen Fachunterrichts benennen
    • Methoden zur Sprachförderung im Fach kennenlernen und bewerten
    • Herausforderungen beim Erwerb von Alltags-, Bildungs- und Fachsprache in Beziehung setzen.

    Das Seminar richtet sich an Studierende der katholischen und evangelischen Theologie und gehört zum DSSZ-Modul aus dem Optionalbereich. Die erfolgreiche Teilnahme am DSSZ-Modulteil 1 ist Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar.
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    Literaturhinweise:
    • Die Literatur wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.

    Inklusive Religionspädagogik - Zwischen Anspruch und Konkretion

    Das Seminar entfällt in diesem WS 2019/20!

    Zeit: Di. 14-16 | Raum: GA 6/131
    Beginn: 15.10.2019 VSPL: Nr. 020098
    MEd: Modul E
    Dozent: Claudia Wilhelm

    Dieses Seminar richtet sich an Studierende, die sich auf die vieldiskutierten Herausforderungen Inklusion und Heterogenität im schulischen Kontext vorbereiten möchten.
    Nach der theoretischen Grundlegung für das gemeinsame Lernen und inklusive Settings setzen wir uns – auch mit Blick auf die eigene Haltung und den Grundanliegen religiöser Bildung- kritisch mit dem Konzept „Inklusion“ auseinander.
    Wir diskutieren verschiedene Herausforderungen, wie z.B. Heterogenität, Differenzierung und Umgangsweisen mit individuellen Potentialen und Grenzen von SchülerInnen in heterogenen Lerngruppen.
    Weiterer Bestandteil ist die Verknüpfung von fachlichem und sprachlichem Lernen. Unter dem Aspekt des „sprachsensiblen Fachunterrichts“ werden im Sinne der (religiösen) Sprachförderung Lehr- und Lernarrangements für den Religionsunterricht konzipiert, welche das Konzept der „Leichten Sprache“ integrieren. In Kooperation mit einer Partnerschule sollen diese Unterrichtsstunden durchgeführt oder im Rahmen von Unterrichtshospitationen ausgewertet werden.

    Die Veranstaltungen finden im zweiwöchigen Turnus statt.
    Erster Sitzungstermin ist der 15.10.2019.
    Weitere Termine: 29.10.19, 12.11.19, 26.11.19, 10.12.19, 07.01.20, 21.01.20
    Die Blockphase ist für Februar/März 2020 geplant, die Terminplanung erfolgt im Seminar.

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    Literaturhinweise:
    • Die Literatur wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.

    Begleitung/Nachbereitung Praxissemster

    Zeit: Fr. 10-12 | Raum: GABF 04/714
    Beginn: 11.10.2019 VSPL: Nr. 020096
    MEd: Modul A
    Dozent: Marcin Morawski

    Dieses Seminar dient dazu, Erfahrungen im Praxissemester zu thematisieren und im Kontext religionspädagogischer Theorien zu reflektieren. Darüber hinaus erhalten die Studierenden Gelegenheit, ihre Konzepte für theoriegeleitete Erkundungen vorzustellen und kritisch zu diskutieren.

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    Literaturhinweise:
    • Wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.

    Interreligiöses Lernen

    Zeit: Fr. 8-10 | Raum: GA 6/134
    Beginn: 08.11.2019 VSPL 020100
    MEd: Modul E
    Dozent: Patrik Dzambo

    Wahrscheinlich gibt es derzeit kaum eine größere Herausforderung für religiöse Bildungsprozesse als die Nähe des Fremden in einer pluralen Gegenwart. Vor allem mit anderen Religionen und Kulturen sind wir konfrontiert. Was für die einen eine enorme Bereicherung darstellt, führt bei anderen nicht selten zu Irritation und Unsicherheit. Wie kann ein Religionsunterricht mit diesem Phänomen umgehen? Welche religionstheologischen Positionen gibt es? Welche religionsdidaktischen Konzepte führen weiter? Welche Kompetenzen werden angestrebt?

    Das vorliegende Seminar setzt sich mit dieser spannenden Debatte auseinander und führt ein in den Horizont einer pluralitätsfähigen Religionspädagogik, die ihre Relevanz gerade im Kontext interreligiösen Lernens unter Beweis stellen muss.

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    Literaturhinweise:
    • Wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.



    Vorbereitungsseminar auf die Praxis

    Zeit: Fr. 16-18 | Raum: GA 6/131
    Beginn: 11.10.2019 VSPL: Nr. 020095
    MEd: Modul A
    Dozent: Marcin Morawski

    Dieses Seminar dient sowohl der Vorbereitung auf das Blockpraktikum als auch auf das Praxissemester. Es sollen hierbei ausgewählte religionspädagogische Konzepte hinsicht-lich ihrer Relevanz für die Praxis untersucht werden. Diese können Grundlage für theo-riegeleitete Erkundungen im Rahmen des Praxis-semesters bzw. für den Beobachtungs-schwerpunkt im Rahmen des Blockpraktikums sein.Planung, Durchführung und Reflexion von Religionsunterricht sind ebenfalls Gegenstand des Seminars. Dabei sollen u.a. folgende Fragestellungen berücksichtigt werden: Welche Vorgaben findet man in den Curricula? Wie wird ein Unterrichtsgegenstand zu einem Thema? Wie findet und formuliert man Unterrichtsziele? Wie lassen sich diese operatio-nalisieren? Welche Materialien und Methoden eigenen sich, um die gesetzten Lernziele zu erreichen? Wie baut man eine Stunde auf? (...)

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    Literaturhinweise:
    • Wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.


    Aktuelle Herauforderungen der Religionspädagogik

    Im Oberseminar sollen aktuelle Debatten der Religionspädagogik wahrgenommen, diskutiert und kritisch beurteilt werden. Es richtet sich an Interessierte aus höheren Fachsemestern, Examenskandidaten und Doktoranden.