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Meldungen des Lehrstuhls

Ontologie im letzten Beweis der Unsterblichkeit der Seele in Platons "Phaidon"
10.01.2019
Beatrice Lienemann, seit diesem Semester Professorin für Theoretische Philosophie an der Universität Erlangen-Nürnberg, wird am Donnerstag, 24. Januar, 16:15-17:45 Uhr, in GA 6/134 einen Vortrag über "Ontologie im letzten Beweis der Unsterblichkeit der Seele in Platons 'Phaidon'" halten. Platon präsentiert in seinem Dialog "Phaidon" mehrere Beweise für die Unsterblichkeit der Seele, deren Qualität aber höchst umstritten ist. Der Vortrag findet statt im Rahmen des interfakultären Kolloquiums für antike und mittelalterliche Philosophie.

Seele Digital? Mind Uploading und virtuelles Bewusstsein
10.01.2019
Ein ewiges Leben - kann man das auf technischem Weg realisieren? Lässt sich der Geist eines Menschen als dynamische Datenstruktur abspeichern und so jenseits des vergänglichen Körpers als funktionsfähige Einheit erhalten? Solche technische Utopien sind mittlerweile nicht nur spielerisches Motiv in Literatur und Film, sondern auch ernsthaftes Ziel von Informatikern und Tech-Start-ups. Ist dieses Vorhaben erfolgversprechend? Welche Auswirkungen hätte eine erfolgreiche Implementierung des „Mind Uploads“ für unsere Vorstellungen von menschlicher Individualität und personaler Identität? Wie ist das Projekt ethisch zu bewerten und wie verhält es sich zur christlichen Hoff nung auf ein ewiges Leben bei Gott? Der Studientag findet am 18. Januar 2019, 09:30-16:30 Uhr in GA 6/134 statt.

Faszination Mischwesen: Mythos, Utopie, Science(-Fiction)
09.01.2019
Mischwesen kennen wir aus den Mythen der Antike. Welche Rolle spielen sie in der Zukunft? Etwa beim Bioengineering oder wenn Mensch und Maschine immer weiter verschmelzen. Welche ethischen Probleme treten dabei auf? Die Vortragsreihe bietet Antworten und wirft einen Blick auf Chimären in Literatur und Popkultur sowie auf ihre (spät)antiken Vorgänger in Kunst und Religion. In der Reihe Faszination Mischwesen: Mythos, Utopie, Science(-Fiction) hält Prof. Dr. Göcke am Dienstag 09. April 2019, 18:00 Uhr im BlueSquare einen Vortrag mit dem Titel "Auf einen Whiskey mit Wolverine – Probleme und Chancen von Human Enhancement".

Herzlich willkommen am Lehrstuhl für Philosophisch-Theologische Grenzfragen

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zum Lehrstuhl und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowie zu aktueller Forschung und Lehrveranstaltungen. Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Neuerscheinungen

The Infinity of God. New Perspectives in Theology and Philosophy

Two questions regarding contemporary theological and philosophical studies are often overlooked: “Is God infinite or finite?” and, “What does it mean to say that God is infinite?” In The Infinity of God, Benedikt Paul Göcke and Christian Tapp bring together prominent scholars to discuss God’s infinitude from philosophical and theological perspectives. Each contributor deals with a particular aspect of the infinity of God, employing the methods of analytic theology and analytic philosophy. The essays in the first section examine historical issues from a systematic point of view. The contributors focus on the Cappadocian Fathers, Thomas Aquinas, Leibniz, Kant, Hegel, Bolzano, and Cantor. The second section deals with particular issues concerning the relation between God's infinity and both the finitude of the world and the classical attributes of God: eternity, simplicity, omnipresence, omnipotence, omniscience, and moral perfection. There are some books that deal with the notion of infinity in mathematics and in general philosophy, but no single text brings together the best analytic philosophers and theologians tackling the various aspects of the infinity of God and the correlated problems. This book will interest students and scholars in philosophy of religion, theology, and metaphysics.
Contributors: Benedikt Paul Göcke, Christian Tapp, Franz Krainer, Adam Drosdek, William E. Carroll, Christina Schneider, Ruben Schneider, Robert M. Wallace, Bruce A. Hedman, Bernhard Lang, Richard Swinburne, Kenneth L. Pearce, William Hasker, Paul Helm, Brian Leftow, Ken Perszyk, Thomas Schärtl, and Philip Clayton.
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Künstliche Tugend – Roboter als moralische Akteure

Im Verlag Friedrich Pustet ist die überarbeitete Magisterarbeit von Lukas Brand erschienen.

Wer zahlt, wenn Alexa bestellt? Oder allgemeiner: Können künstlich intelligente Roboter für ihre Fehler haftbar gemacht werden?
Was bis vor Kurzem noch wie Science Fiction klang, tritt gegenwärtig in den Bereich des Möglichen und läutet damit die Roboterrevolution ein. Selbstfahrende Autos, autonome Staubsauger oder Pflegeroboter gewinnen mit Hilfe künstlicher »Gehirne« an Selbständigkeit und werden zunehmend mit moralisch komplexen Problemen konfrontiert. Noch gibt es keine Lösung für den Umgang einer autonomen Maschine mit unvorhergesehenen Problemen. Welche Anforderungen stellt die Maschinenethik an solche künstlichen Akteure? Welche Möglichkeiten bietet die neue KI-Technologie, aus intelligenten Maschinen moralische Akteure zu machen?
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Die Wissenschaftlichkeit der Theologie

Der wissenschaftstheoretische Status konfessionsgebundener Theologie wird oft kritisch hinterfragt, da Theologie die aus Sicht der allgemeinen Wissenschaftstheorie notwendigen Bedingungen einer wissenschaftlichen Disziplin nicht erfüllen würde. Der vorliegende Band greift zentrale Einwände der Diskussion um die Wissenschaftlichkeit der Theologie auf und zeigt, dass sie einer kritischen Analyse nicht standhalten. Die Theologie verfügt sehr wohl über die Ressourcen sowohl aus historisch-systematischer Perspektive als auch in Anlehnung an die gegenwärtigen Diskurse der allgemeinen Wissenschaftstheorie ihre Wissenschaftlichkeit zu erweisen.
Der Band umfasst sowohl einen historisch-systematischen als auch einen analytisch-systematischen Teil. Der erste Teil untersucht ausgewählte, historisch einflussreiche Positionen zur Wissenschaftlichkeit der Theologie, ihrer Entwicklung und ihrer Rechtfertigung. Der zweite Teil konzentriert sich auf die in der analytischen Philosophie und analytischen Theologie diskutierten wissenschaftstheoretischen Probleme der Theologie und entwickelt Antworten auf zentrale Einwände gegen die Wissenschaftlichkeit der Theologie.
Mit Beiträgen von Michael Stickelbroeck, Ruben Schneider, Stascha Rohmer, Klaus Müller, Benedikt Paul Göcke, Uwe Meixner, Holm Tetens, Christian Tapp, Thomas Schärtl, Dominikus Kraschl, Christina Schneider, Christoph Krauß und Ludger Jansen.
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Gruppen und Institutionen. Eine Ontologie des Sozialen

Im Springer-Verlag erschien jetzt das Buch "Gruppen und Institutionen.
Eine Ontologie des Sozialen" von PD Dr. Ludger Jansen, eine umfassende Monographie zur Sozialontologie.

"Was ist das Sein des Sozialen? Was konstituiert die Existenz von Gruppen und Institutionen, ihre Identität und Dauer in der Zeit? Dieses Buch resümiert den aktuellen Diskussionsstand der Sozialontologie und argumentiert für eine Ontologie des Sozialen, die sowohl formellen als auch informellen Institutionen gerecht wird. Es schlägt dafür eine Synthese aus Positionen vor, die in der gegenwärtigen Diskussion mit den Namen von John Searle und Margaret Gilbert verbunden sind."

Das Buch bei Springer



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