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09.07.2026

"Ein Mann läuft durch eine Stadt, trifft Leute und macht Sachen"

Oscar Cuypers-Parsch: "Ein Mann läuft durch eine Stadt, trifft Leute und macht Sachen". Übersetzungsprozesse als Modell der theologischen Auseinandersetzung mit Popkultur, in: Ritzka, Kathrin et al. (Hg.), Von Gott sprechen. Perspektiven auf den Zusammenhang von Theologie und Sprache, Regensburg 2026, 203-217.

Der Beitrag beschäftigt sich mit der Interaktion von Theologie und Popkultur und skizziert ein Modell für eine solche Interaktion, das sich an Übersetzungsprozessen orientiert und versucht die dargestellten Probleme in der Interaktion zu vermeiden. Damit bietet der Beitrag einen Ausblick auf das Dissertationsvorhaben von Oscar Cuypers-Parsch, da dieses Modell dort vertieft und (weiter)entwickelt werden soll.


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09.07.2026

Rückblick: Auf den Spuren von Franziskus und Klara - Exkursion nach Assisi

Vom 22. bis 30. Mai 2026 reisten Studierende der Katholisch-Theologischen Fakultäten Bochum und Tübingen nach Assisi, um Leben, Spiritualität und Wirkungsgeschichte von Franziskus und Klara vor Ort zu erforschen. Die Exkursion verband wissenschaftliche Quellenarbeit mit der Begegnung an historischen Schauplätzen und bot Raum für theologischen Austausch, gemeinsame Reflexion und neue Perspektiven auf religiöse Erinnerungskultur.


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07.07.2026

Tagungsbericht: CTSA in St. Louis, MO

Der Lehrstuhl für Dogmatik und Dogmengeschichte war auf der 80th Annual Convention der Catholic Theological Society of America (CTSA) in St. Louis vertreten. Unter dem Leitthema der Synodalität brachten sich Gunda Werner und Theresa Thunig mit eigenen Vorträgen in das internationale Tagungsprogramm ein. Zudem wirkten Oscar Cuypers und Daniel Minch an den Fachveranstaltungen mit, letzterer auch beim Schillebeeckx-Symposium.


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30.06.2026

Autor*innentagung: Vergebung und Versöhnung

Am 4. und 5. Juni kamen die Autor*innen des im Rahmen des DFG-Projekts am Lehrstuhl für Dogmatik und Dogmengeschichte entstehenden Handbuchs Vergebung und Versöhnung zu einer Arbeitstagung in der Wolfsburg zusammen. Wissenschaftler*innen aus Theologie und weiteren Disziplinen diskutierten zentrale Fragestellungen des Projekts, tauschten ihre Perspektiven aus und arbeiteten gemeinsam an der weiteren Ausgestaltung des Handbuchs.


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12.06.2026

Gender, Queer, and Radical Diversity

Gunda Werner: Gender, Queer, and Radical Diversity, in: Nicole M. Bauer/J. Andrew Doole (eds.): (De)Constructing Gender Politics in Contemporary Christian Discourse (TeiResias Transdisziplinäre Forschungen zu Gender und Religion Bd. 4), Vandenhoeck & Ruprecht: Paderborn 2026, 41–53.

Starting from statements by Pope Francis that portray gender theory as a form of “ideological colonization” and a threat to human rights, this essay examines the underlying structures of anti-gender movements within the Roman Catholic context. Drawing on Judith Butler’s Who’s Afraid of Gender?, it explores the political and financial dimensions of anti-gender discourse as well as the relative lack of academic engagement with the topic. Finally, it takes up Butler’s call for solidarity grounded in radical diversity and connects it with queer theological approaches, presenting them as a possible framework for a diversity-sensitive liberation theology.


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12.06.2026

Antifeminism and ‚Gender Ideology‘

Gunda Werner: Antifeminism and ‚Gender Ideology‘ – A Genealogy on an Important Piece of Roman Catholic Anthropology, in: Judith Gruber, Gertraud Ladner, Ruben C. Mendoza, Rachel Sanches, Neven Vukic (eds.): De/colonizing Theologies. Glocal Histories, Contemporary Challenges, Theoretical Reflections. (ESWTR Studies in Religion 4), Leuven–Paris–Bristol (CT) 2026, 123–137.

There is also a perception that gender thinking belittles the importance of love between man and woman, and instead merely values the “ethically to be formed relationship of the sexual partners among each other”—whereby it depends neither on the sexual orientation nor on the life in a marriage. The core of the criticism of gender theories is linked solely to one name: Judith Butler. Critics claim that Butler’s gender theory is an attack on the idea of creation whereby God created man as man and woman. Behind this, even concerns about sexual orientation fall away. These gender-critical arguments move far beyond the Catholic context, and form a platform, a “symbolic glue” for conservative currents and policies, which is one important reason why they should be taken seriously.


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12.06.2026

Ein Plädoyer für die Freiheit

Gunda Werner: Ein Plädoyer für die Freiheit. Systematisch-theologische Perspektiven, in: ThQ 2/2026, 140–147.

Ein Blick in die Entwicklung der Gnadenlehre zeigt augenscheinlich, dass Freiheit ein theologisch strittiger Begriff ist. Erst im 20. Jahrhundert aber bekannte sich die katholische Theologie zur grundlegenden Autonomie des Menschen. Die Autorin zeigt ausgehend vom Pröpperschen Ansatz einer Theologie der Freiheit die Unverzichtbarkeit des Freiheitsbegriffs für das christliche Selbstverständnis und erweitert ihn mit Analysen von Saskia Wendel, Hanna Arendt und Judith Butler.


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12.04.2026

Gendertheologisches Vernetzungstreffen

! Achtung Standortänderung: Das Vernetzungstreffen findet im Projektraum Dogmatik statt. Treffpunkt ist vor den Aufzügen in GA 6 Nord ! Es findet ein erstes Vernetzungstreffen für Forscher*innen mit geschlechterkritischen Schwerpunkten in Theologie und Religionswissenschaft statt. Ziel ist der Austausch über laufende Projekte sowie der Aufbau weiterer Vernetzungsstrukturen bei einem gemeinsamen Bring-and-Share-Picknick am 16.04.2026 von 12 bis 14 Uhr.


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31.03.2026

Jahrestagung NNDuF

Vom 11.–13. März traf sich das Nachwuchsnetzwerk Dogmatik und Fundamentaltheologie in Stuttgart. Theresa Thunig und Oscar Cuypers-Parsch waren an der Organisation beteiligt. Unter dem Titel „Systematisch – wozu?“ diskutierten Nachwuchswissenschaftler*innen die Zukunft der (systematischen) Theologie – fachlich wie im persönlichen Austausch.


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18.02.2026

Created and loved in diversity

Gunda Werner: Created and loved in diversity. Dogmatic approaches, in: Herder Thema: Visibly recognised. Diversity of Sexual Identities, Freiburg i. Br. 2026, 35-37.

Dogmatische Theologien, die Vielfalt ernst nehmen und queere Theorien integrieren, werden zu queeren Theologien, indem sie sich für Geschlechtergerechtigkeit und die Sichtbarkeit queerer Menschen in Kirche und Theologie einsetzen. Zugleich machen sie deutlich, dass Ausgrenzung nicht nur Betroffene schädigt, sondern auch der Mehrheitsgesellschaft etwas Wesentliches fehlt – nämlich die gemeinsam geteilte Erfahrung eines Gottes, der Menschen in Vielfalt geschaffen hat.


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