Ergebnisse unserer Forschung in Buchform




Christian Danz / Georg Essen, „Dogmatische Christologie in der Moderne. Problemkonstellationen gegenwärtiger Forschung“
Erschienen am 07.10.2019
Reihe: ratio fidei



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Judith Hahn: Grundlegung der Kirchenrechtssoziologie

Die Studie entwirft in Grundzügen eine Soziologie des römisch-katholischen Kirchenrechts. Sie beschreibt erstmalig die kirchliche Rechtswirklichkeit der Gegenwart aus Sicht der Kanonistik.
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Die Wissenschaftlichkeit der Theologie Band 2

Die Wissenschaftlichkeit katholischer Theologie wird häufig kritisch hinterfragt, da sie nicht die notwendigen und hinreichenden Bedingungen einer wissenschaftlichen Disziplin erfülle. Der vorliegende Band nimmt diese kritischen Anfragen an den wissenschaftstheoretischen Status katholischer Theologie auf und formuliert aus Sicht der einzelnen katholischen Disziplinen wissenschaftstheoretische Selbstverortungen, die den wissenschaftlichen Charakter katholischer Theologie unter Einbezug gegenwärtiger Diskussionen und Entwicklungen rechtfertigen. Zentrale Fragen, die im Band behandelt werden, sind Fragen nach den wissenschaftstheoretischen Grundlagen der einzelnen Disziplinen, nach ihren Auffassungen von Wissenschaft und ihrer jeweiligen Stellung im Kanon der katholischen Theologie. Mit Beiträgen von Ludger Schwienhorst-Schönberger, Maria Neubrand MC, Johannes Seidel SJ, Notker Baumann, Stefan Samerski, Thomas Marschler, Klaus Müller, Ludger Jansen, Bernhard Bleyer, Matthias Möhring-Hesse, Ulrich Riegel, Andreas Wollbold, Stephan Winter und Judith Hahn.
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Henkelmann/Kösters/Oehmen-Vieregge/Ruff (Hrsg.): Katholizismus transnational

Jetzt neu erschienen bei Aschendorff: Andreas Henkelmann/Christoph Kösters/Rosel Oehmen-Vieregge/Mark Edward Ruff (Hrsg.): Katholizismus transnational. Beiträge zur Zeitgeschichte und Gegenwart in Westeuropa und den Vereinigten Staaten, Münster 2019.


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Judith Hahn: Church Law in Modernity. Toward a Theory of Canon Law between Nature and Culture

Natural law has long been considered the traditional source of Roman Catholic canon law. However, new scholarship is critical of this approach as it portrays the Catholic Church as static, ahistorical, and insensitive to cultural change. In its attempt to stem the massive loss of effectiveness being experienced by canon law, the church has to reconsider its theory of legal foundation, especially its natural law theory. Church Law in Modernity analyses the criticism levelled at the church and puts forward solutions for reconciling church law with modernity by revealing the historical and cultural authenticity of all law, and revising the processes of law making. In a modern church, there is no way of thinking of the law without the participation of the faithful in legislation. Judith Hahn therefore proposes a reformed legislative process for the church in the hope of reconciling the natural law origins of church law with a new, modern theology.
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Neuerscheinung von Prof. Dr. Bernhard Grümme

Eine neue Denkform für die Religionspädagogik?
Religionspädagogik befindet sich in einem Transformationsprozess. Die Radikalität der Anfragen fordert sie zur Revision ihrer Grundlegung heraus. Kann die gegenwärtig dominierende Denkform der Pluralitätsfähigkeit die Herausforderungen parieren? Oder muss sie durch andere ersetzt werden? In der kritischen Diskussion verschiedener Ansätze plädiert Grümme für die Denkform der Aufgeklärten Heterogenität.
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Das „Heilige Land“ und sein spirituelles Zentrum, die „Heilige Stadt“ Jerusalem, sind trotz der vielschichtigen Konfliktlagen im Nahen Osten dauerhaft attraktive Pilgerziele für deutsche Katholiken. Wenn sie dort gepflegte christliche Pilgerstätten, Kirchen, Pilgerhospize, Bildungsinstitute und caritative Einrichtungen vorfinden, in denen Deutsch gesprochen wird, begegnen sie größtenteils einem Erbe des Wilhelminischen Kaiserreichs. Denn die Mehrheit dieser Strukturen verdankt ihre Existenz einem konfessionsübergreifenden Phänomen des 19. Jahrhunderts, das als neuzeitliche Kreuzzugsbewegung beschrieben werden kann.

Was brachte deutsche Katholiken dazu, sich in einer Region zu engagieren, die nach dem Scheitern der mittelalterlichen Kreuzzüge in Europa allmählich in Vergessenheit geraten war und als kulturelle Wüste galt? Was waren ihre Ziele? Wie erlebten sie die Begegnung mit dem Orient und seinen Ethnien – oder die mit anderen westlichen Heilig-Land-Akteuren? Wie verhielten sie sich zum religiös Anderen? Wie überstanden sie die Zäsuren zweier Weltkriege? Welchen Einfluss hatten politische Neuordnungen und religiöse Geisteswenden auf ihr Selbstverständnis und ihr Wirken? Mit welchen Konzepten blicken sie heute angesichts anhaltender politischer und interkultureller Spannungen in die Zukunft?

Barbara Vosbergs Studie geht diesen Fragen am Beispiel der beiden bedeutendsten – und bis heute aktiven – deutschen katholischen Heilig-Land-Akteure nach, dem Deutschen Verein vom Heiligen Land und der Deutschen Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Mit der seriellen Auswertung und historischen Kontextualisierung ihrer Publikationen im Zeitraum 1857–1970 wurde ein bislang weitgehend unbestelltes Forschungsfeld bearbeitet.
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Arnd Franke: Stewardship

Die hohe Einsatzbereitschaft von volunteers, Freiwilligen, ist überall in den USA ein auffallendes Phänomen – ob im kulturellen, im sozialen, im gesellschaftlichen, im sportlichen oder eben im kirchlichen Bereich. Sie opfern ihre Zeit, ihre Fähigkeiten und oft auch ihre finanziellen Mittel, um dem Gemeinwohl, der Kirchengemeinde, den Notleidenden zu dienen. Schnell wird dies in Deutschland als gänzlich andere Kultur und Mentalität eingeordnet, die so nicht auf den deutschsprachigen Raum übertragbar ist. Aber steckt man da nicht zu schnell den Kopf in den Sand? Ist es nicht lohnend, genauer hinzuschauen und zu fragen, welches Denken und welche Lebenshaltung, welche Werte solchen Phänomenen zugrunde liegen, die uns dann wiederum helfen können, ausgehend von diesen, für unseren Kulturraum spezifische Lösungsperspektiven zu entwickeln? Dieses Buch stellt das Phänomen „Stewardship“ vor, das derzeit populärste pastoraltheologische Konzept in der Katholischen Kirche in den USA. Stewardship bildet ein Prisma der zahlreichen Phänomene des ehrenamtlichen Engagements im kirchlichen Bereich. Mehr noch, sie ist eine gesamttheologische Perspektive. Der Einzelne wird als ein im Glauben wachsender verstanden, der sich mehr und mehr als ein überreich begnadeter/beschenkter Mensch erfährt. Gott lädt den Menschen ein, auf diesen Anruf zu antworten, mit seiner ganzen Existenz, mit seiner Zeit, mit seinen Talenten und mit seinem Eigentum.
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Stephan Knops: Gemeinsames Priestertum und Laienpredigt

Die Dissertationsschrift von Dr. Stephan Knops erscheint am 28. Januar 2019 im Herder-Verlag. Das Buch „Gemeinsames Priestertum und Laienpredigt“ wird in der Reihe „Freiburger theologische Studien“ veröffentlicht und umfasst 776 Seiten.

In seinem Werk beschäftigt sich Knops mit der nachkonziliaren Diskussion um das Gemeinsame Priestertum. Das II. Vatikanum hat die Rede vom Gemeinsamen Priestertum aller Gläubigen neu ins Bewusstsein gehoben, aber nur ansatzweise erläutert – insbesondere wie es sich vom Weihepriestertum abgrenzt. Die Studie untersucht, wie und auf welchen Ebenen die Debatte um die Verhältnisbestimmung beider Formen des Priestertums in den ersten Jahren nach dem Konzil in der BRD geführt wurde. Dabei zeigt sich, dass die Diskussion um die Laienpredigt die Argumentationsstränge wie in einem Brennglas bündelt.
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Graciela Sonntag: Professionalisierung ins kirchliche Amt?

Sind Laien die künftigen TrägerInnen der Seelsorge? Gegenwärtig liegt in der deutschen Kirche der Fokus besonders auf ehrenamtlichen Laien, die angesichts wachsenden Priestermangels die Ortspastoral von morgen gestalten sollen. So weit wie möglich werden dafür Aufgaben und Kompetenzen verschoben. Als wesentlich erscheint dabei die Frage, was Laien können und Priester nicht unbedingt müssen.
Die vorliegende Studie fragt anders: Kommen im Kontext einer modernen Gesellschaft freiwillig engagierte Laien überhaupt als TrägerInnen der Seelsorge infrage? Ist kirchliches Handeln nicht vielmehr auf die Profession, auf ein professionelles Amt angewiesen?
Wer so fragt, wird keinesfalls darauf verzichten, beim Laien und bei der Sendung aller anzusetzen. Das zeigt die Geschichte der Laien in der US-amerikanischen Kirche eindrucksvoll. Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil ist dort ein wachsendes freiwilliges Engagement von Laien zu beobachten – ein Partizipationsschub, aus dem sich nach dem für den amerikanischen Kontext so charakteristischen bottom-up-Prinzip pastorale Rollen ausdifferenzieren konnten und weiter professionalisiert haben. Die so entstandenen Berufe sind heute als Lay Ecclesial Ministers bekannt und nicht mehr aus der kirchlichen Praxis wegzudenken.
Ihre Entwicklungsgeschichte führt letztlich zu der Frage, ob sich hier nicht eine Professionalisierung ins kirchliche Amt vollzogen hat – in ein kirchliches Amt, das bei der Sendung aller Getauften ansetzt und das die Bedingungen eines modernen Professionsverständnisses berücksichtigt.
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The Panentheism of Karl Christian Friedrich Krause (1781-1832)

From Transcendental Philosophy to Metaphysics (Berliner Bibliothek, Band 5)
The book provides the first analysis of Karl Christian Friedrich Krause’s system of philosophy and his panentheism in English. Karl Christian Friedrich Krause has bequeathed to us a system of philosophy which is little recognised in contemporary philosophy. This is both surprising and unfortunate, because Krause’s philosophical system has much to offer: Through transcendental reflection on the nature of the human, Krause understands God as the one infinite and unconditioned reality, and the ultimate necessary condition of knowledge. God makes humanity, nature, and reason ultimately comprehensible as the essential categories of the divine Essence. God is thus the single, primary, object of science that is already logically presupposed even before His discovery. Science presupposes theology, and theology is best read as panentheism.

Book by Dr. Dr. Benedikt Paul Göcke published in Peter Lang verlag. Now also available online as open access.
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The Infinity of God. New Perspectives in Theology and Philosophy

Two questions regarding contemporary theological and philosophical studies are often overlooked: “Is God infinite or finite?” and, “What does it mean to say that God is infinite?” In The Infinity of God, Benedikt Paul Göcke and Christian Tapp bring together prominent scholars to discuss God’s infinitude from philosophical and theological perspectives. Each contributor deals with a particular aspect of the infinity of God, employing the methods of analytic theology and analytic philosophy. The essays in the first section examine historical issues from a systematic point of view. The contributors focus on the Cappadocian Fathers, Thomas Aquinas, Leibniz, Kant, Hegel, Bolzano, and Cantor. The second section deals with particular issues concerning the relation between God's infinity and both the finitude of the world and the classical attributes of God: eternity, simplicity, omnipresence, omnipotence, omniscience, and moral perfection. There are some books that deal with the notion of infinity in mathematics and in general philosophy, but no single text brings together the best analytic philosophers and theologians tackling the various aspects of the infinity of God and the correlated problems. This book will interest students and scholars in philosophy of religion, theology, and metaphysics.
Contributors: Benedikt Paul Göcke, Christian Tapp, Franz Krainer, Adam Drosdek, William E. Carroll, Christina Schneider, Ruben Schneider, Robert M. Wallace, Bruce A. Hedman, Bernhard Lang, Richard Swinburne, Kenneth L. Pearce, William Hasker, Paul Helm, Brian Leftow, Ken Perszyk, Thomas Schärtl, and Philip Clayton.
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Der eine Gott

In der bekannten Reihe Die neue Echter-Bibel haben die beiden Herausgeber der Themen, der Alttestamentler Christoph Dohmen von der Universität Regensburg und der Neutestamentler Thomas Söding von der RUB den programmatischen Band 1 vorgelegt.
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Kurshandbuch zur Frischzelle. Frische Ideen für die Kirchen- und Gemeindeentwicklung

Endlich: Das Buch zur professionellen, präzisen und attraktiven Haupt- und Ehrenamtsförderung
Das Buch holt die kirchliche Suche nach Charismen und Begabungen heraus aus der Harmlosigkeit und Betulichkeit einer letztlich ergebnislosen Ehrenamtsförderung. Das Buch nutzt die modernsten Methoden und Theorien der aktuellen Potenzialforschung sowie eine ganz neuartige didaktische Metapher (den Kühlschrank als FRISCHZELLE), um endlich präzise und strategisch an der Kompetenzerweiterung der Leute arbeiten zu können. Dies gilt für Haupt- wie für Ehrenamtliche. Es ist damit brauchbar für alle Bereiche, in denen Kirche als Raum für Potenzialerweiterung erfahrbar werden soll: z.B. in der Ehrenamtsförderung, der Firmpastoral, der Ehepastoral, der Berufungspastoral, aber auch der Exerzitienarbeit oder der Schulpastoral. Der Wert des Buches geht aber sogar über den Raum von Kirche hinaus. Auch anderswo will man Talente wirksam zur Entfaltung bringen. So können die Kurse dieses Buches z.B. auch im politischen oder unternehmerischen Raum von Existenzförderung erfolgreich genutzt werden.
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Künstliche Tugend – Roboter als moralische Akteure

Im Verlag Friedrich Pustet ist die überarbeitete Magisterarbeit von Lukas Brand erschienen.

Wer zahlt, wenn Alexa bestellt? Oder allgemeiner: Können künstlich intelligente Roboter für ihre Fehler haftbar gemacht werden?
Was bis vor Kurzem noch wie Science Fiction klang, tritt gegenwärtig in den Bereich des Möglichen und läutet damit die Roboterrevolution ein. Selbstfahrende Autos, autonome Staubsauger oder Pflegeroboter gewinnen mit Hilfe künstlicher »Gehirne« an Selbständigkeit und werden zunehmend mit moralisch komplexen Problemen konfrontiert. Noch gibt es keine Lösung für den Umgang einer autonomen Maschine mit unvorhergesehenen Problemen. Welche Anforderungen stellt die Maschinenethik an solche künstlichen Akteure? Welche Möglichkeiten bietet die neue KI-Technologie, aus intelligenten Maschinen moralische Akteure zu machen?
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Die Wissenschaftlichkeit der Theologie

Der wissenschaftstheoretische Status konfessionsgebundener Theologie wird oft kritisch hinterfragt, da Theologie die aus Sicht der allgemeinen Wissenschaftstheorie notwendigen Bedingungen einer wissenschaftlichen Disziplin nicht erfüllen würde. Der vorliegende Band greift zentrale Einwände der Diskussion um die Wissenschaftlichkeit der Theologie auf und zeigt, dass sie einer kritischen Analyse nicht standhalten. Die Theologie verfügt sehr wohl über die Ressourcen sowohl aus historisch-systematischer Perspektive als auch in Anlehnung an die gegenwärtigen Diskurse der allgemeinen Wissenschaftstheorie ihre Wissenschaftlichkeit zu erweisen.
Der Band umfasst sowohl einen historisch-systematischen als auch einen analytisch-systematischen Teil. Der erste Teil untersucht ausgewählte, historisch einflussreiche Positionen zur Wissenschaftlichkeit der Theologie, ihrer Entwicklung und ihrer Rechtfertigung. Der zweite Teil konzentriert sich auf die in der analytischen Philosophie und analytischen Theologie diskutierten wissenschaftstheoretischen Probleme der Theologie und entwickelt Antworten auf zentrale Einwände gegen die Wissenschaftlichkeit der Theologie.
Mit Beiträgen von Michael Stickelbroeck, Ruben Schneider, Stascha Rohmer, Klaus Müller, Benedikt Paul Göcke, Uwe Meixner, Holm Tetens, Christian Tapp, Thomas Schärtl, Dominikus Kraschl, Christina Schneider, Christoph Krauß und Ludger Jansen.
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Buchveröffentlichung von Professor Grümme

Grümme, Bernhard, Aufbruch in die Öffentlichkeit. Reflexionen zum >public turn< in der Religionspädagogik, Bielefeld 2018 (Transscript: 250 Seiten)

Die Religionspädagogik wird in zunehmendem Maße öffentlich. Damit reiht sie sich in den ›public turn‹ der Wissenschaften ein, wie er derzeit in der Soziologie, der Theologie oder den Erziehungswissenschaften zu beobachten ist. Bernhard Grümme zeigt: Was in den verheißungsvollen Aufbrüchen der öffentlichen Religionspädagogik unterbleibt, ist das Bedenken des Öffentlichkeitsbegriffs selbst. Es fehlt vor allem eine Kritik seiner Konstruktionsmechanismen, was dazu führt, dass die Religionspädagogik weder ihr kritisch-konstruktives Potenzial ausloten noch ihre eigenen Verwicklungen in hegemoniale Strukturen von Macht und Exklusion selbstkritisch reflektieren kann.
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Designobjekt Mensch – Die Agenda des Transhumanismus auf dem Prüfstand

Im Herder Verlag ist der Sammelband Designobjekt Mensch, herausgegeben von Benedikt Paul Göcke und Frank Meier-Hamidi, erschienen.

Die Möglichkeit zur kybernetischen und genetischen Veränderung der menschlichen Natur rückt zunehmend in greifbare Nähe. Für den Transhumanismus, nicht aber für viele andere Stimmen im gesellschaftlichen Diskurs, ist diese Entwicklung ein begrüßenswerter Schritt der kulturellen Evolution des Menschen, der ihn in die Lage versetzt, seine biologische Evolution zu steuern und Herr seiner mentalen wie körperlichen Eigenschaften zu werden. Der Band analysiert den Transhumanismus und seine Agenda der Optimierung des Menschen aus philosophischer, theologischer, sozialwissenschaftlicher und naturwissenschaftlicher Perspektive und liefert so wertvolle Impulse für die politische Diskussion.
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Vaterunser - gemeinsam

Rabbiner Moshe Navon (Hamburg) und der Neutestamentler Thomas Söding (Bochum) entwickeln eine Auslegung des Vaterunsers im Dialog. Im Vaterunser fließt das Herzblut Jesu, den Juden als ihren Bruder erkennen können und Christen als ihren Messias bekennen. Das Vaterunser als Gebet des Juden Jesus, das Christen heilig ist – kann es auch ein Gebet sein, das Juden sprechen können? Und können Christen es gemeinsam mit Juden beten? Wie sehen jüdische Menschen dieses Gebet heute, das ihnen oft genug als angeblich überlegenes Beispiel christlichen Betens vorgehalten wurde? Und wie sehen Christen die Juden, die sich ernsthaft um das Vaterunser kümmern? Die helfen, es zu erklären? Und sogar erklären, es mitbeten zu können? Von diesen Fragen und den Versuchen einer Antwort auf sie handelt dieses Buch.

Es ist ein Beitrag zur Vertiefung der jüdisch-christlichen Geschwisterliebe. Es soll jüdischen und christlichen Leserinnen und Lesern einen Zugang zum Vaterunser öffnen, der die Unterschiede zwischen Judentum und Christentum nicht verwischt, sondern als Mittel zu einem tieferen Verständnis sowohl der eigenen als auch der verwandten Religion nutzt. Die Autoren wollen zeigen, dass Christen und Juden mit den Worten des Vaterunsers gemeinsam zu Gott beten können, ohne dass sie aufhören müssen, jüdisch oder christlich zu sein. Ein Beitrag zum jüdisch-christlichen Gespräch – dort, wo das Herz des Glaubens schlägt.
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Promotion von Dr. Franziskus Siepmann: Mythos Ruhrbistum.

In „Mythos Ruhrbistum“ analysiert der Kirchenhistoriker Franziskus Siepmann die Zeit vor und die ersten Jahre nach der Gründung des Ruhrbistums 1958. Zentrale These: Das Bistum hat es in den ersten Jahrzehnten versäumt, sich an die dramatisch verändernde gesellschaftliche Situation im Ruhrgebiet anzupassen.

Das 700 Seiten starke Buch „Mythos Ruhrbistum“ (ISBN 978-3-8375-1454-4) ist im Klartext-Verlag erschienen und für 39,95 Euro ab sofort im Buchhandel erhältlich.
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silentMOD: Multisensorische Erfahrung im Kölner Dom

Leuchtend bunte Lichtstrahlen durchschneiden die Dunkelheit, elektronische Töne hallen von jahrhundertealtem Stein wieder, ein berauschender Duft wirbelt zwischen den Kirchenbänken umher – für drei Nächte im August 2016 wurde der Kölner Dom im Rahmen der gamescom Schauplatz der multisensualen Installation „silentMOD“. Das „Zentrum für angewandte Pastoralforschung“ der Ruhr-Universität Bochum, das das Projekt in Kooperation mit der „Metropolitankapital der Hohen Domkirche zu Köln“ ermöglicht hat, widmet dem Ereignis nun einen eigenen Bildband. Auf 128 Seiten erläutern Rupert König, Klaus Neißen, Matthias Sellmann, Marius Stelzer und Michael Swiatkowski den theologischen Bezug, unterhalten mit spannendem Hintergrundwissen und lassen zusammen mit den eindrucksvollen Fotografien von Axel Schulten die magische Atmosphäre von „siltentMOD“ aufs Neue fühlbar werden.

Fast 50.000 Besucher ergriffen die Möglichkeit, das christliche Monument durch das Zusammenspiel von Musik, Duft und Licht ganz neu zu erfahren und bewiesen, dass Kirche und Spiritualität doch Platz in der modernen Gesellschaft finden können.
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Erstes Jahrbuch Moraltheologie erschienen!

Das Denken über Geschlecht, Geschlechtsidentität und Geschlechterrollen ist im Wandel begriffen - auch in der Theologischen Ethik. Denn Gender birgt als analytische Kategorie gerade für ethische Fragestellungen ein erhebliches kritisches Potential.

Die vorliegende Publikation 'Gender - Herausforderung für die christliche Ethik' versammelt – als erstes Jahrbuch für Moraltheologie – zehn Beiträge, die sich ausgewählten moraltheologisch relevanten Feldern des Genderdiskurses nähern. Ziel dieses Buches ist es, Gender als ein Querschnittsthema theologischer Ethik sowohl in fundamentalethischer wie angewandt-ethischer Perspektive zu plausibilisieren. Ermöglicht werden soll so eine kritisch-konstruktive Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der Genderfrage aus ethischer Perspektive.
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Im Lesen Verstehen

Der Band, erschienen im DeGruyter Verlag, versammelt Studien zu aktuellen Fragen des Deuteronomistischen Geschichtswerks, der Komposition der Klagelieder, zum Monotheismus und zum Bilderverbot. Neben methodischen und hermeneutischen Aspekten werden rezeptionsgeschichtliche und theologische Themen bearbeitet. Der Band enthält Beiträge zu Texten aus allen Kanonteilen: Gen 34; Ex 18; Dtn 34; Jos 23; 2 Kön 17; Ps 8; 95; 104; Klgl 1; 3 u. v. m.
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Im Dienst der Gerechtigkeit und Einheit. Festschrift für Heinrich J.F. Reinhardt

Beihefte zum Münsterischen Kommentar 75, Rüdiger Althaus, Judith Hahn und Matthias Pulte (Hrsg.), Wingen: Essen 2017.

Ökumenische Fragestellungen standen für Prof. Dr. Reinhardt immer im Mittelpunkt seiner Arbeit.
Schon in seiner Zeit als Essener Verwaltungskanonist publizierte Reinhardt eine praktische Handreichung zur Ökumene. Sein Engagement
für die Ökumene führte ihn 1994 in die interkonfessionelle Kirchenrechts-Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Studiengemeinschaft in Heidelberg (Heidelberger Kreis).
In seinem gesamten Wirken kam es ihn darauf an, den Menschen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, so dass für sie das Recht nicht eine Hürde, sondern eine Hilfe zum Heil wird.

Der Titel der nunmehr dritten Festschrift wurde daher mit Bedacht gewählt: „Im Dienst der Gerechtigkeit und Einheit“. Aus der Sicht unterschiedlicher Fachdisziplinen werden diese Themata behandelt.
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Die Klagelieder

Die fünf Klagelieder Jeremias sind dichte und sehr poetische Texte, die über die Zerstörung Jerusalems im 6. Jh. v. Chr. klagen. Sie zeigen einen Weg, wie die Sprachlosigkeit gegenüber Gott überwunden werden kann, wie aus Bitterkeit wieder Vertrauen erwachsen kann.
Auf der Grundlage des Textes der revidierten Einheitsübersetzung legt der Kommentar die fünf Klagelieder im Zusammenhang des ganzen Buches aus. Er deutet die Texte vor dem Hintergrund der historischen Entwicklung, entfaltet ihre poetische Schönheit und erschließt die theologische Tiefe ihrer Grundgedanken.
Ein wissenschaftlich fundierter Kommentar in einer für Laien verständlichen Sprache.
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Gründen Begründen

Frisch erschienen ist das Handbuch für Gründer und Gründerinnen in der Seelsorge.
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Pax Christi Deutschland im Kalten Krieg 1945-1957: Gründung, Selbstverständnis und »Vergangenheitsbewältigung«

Die Annäherung zwischen Frankreich und Deutschland zählte nach zwei verheerenden Weltkriegen zu den Voraussetzungen für ein versöhntes Europa. Die von Frankreich und katholischen Résistance-Kämpfern ausgehende Friedensbewegung Pax Christi leistete dazu einen historisch bedeutsamen Beitrag. Wie ihr deutscher Zweig auf die ihr aus Frankreich gereichte Hand zur Versöhnung reagierte, ist Gegenstand des Buches.
Es beschreibt, wie nach Kriegsende zunächst Einzelpersonen und Gruppierungen den Pax- Christi-Gedanken aufgriffen und engagiert vorantrieben. Sie wurden dabei nicht nur vom Kampf für Frieden, transnationale Versöhnung und die moralische Rehabilitierung Deutschlands getragen, sondern auch von der Idee für eine umfassende geistige Erneuerung Europas. Vom missionarischen Geist der Katholischen Aktion beseelt, bemühten sich Laien darum, im Zusammenspiel mit Vertretern der kirchlichen Hierarchie ein tragfähiges organisatorisches Gefüge aufzubauen und durch geistliche Aktivitäten auch auf politische Entscheidungsprozesse einzuwirken.
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Neuerscheinung Netzwerke in pastoralen Räumen

Wie kann Kirche mit weniger Personal in größeren Räumen wirksam sein?
Die aktuelle Studie des Zentrums für angewandte Pastoralforschung untersucht Beziehungskonstellationen kirchlicher Akteur*innen in sozialräumlichen Netzwerken und entwickelt auf deren Grundlage konkrete Handlungsvorschläge für zielorientierte kirchliche Netzwerkarbeit vor Ort. Fast von selbst entsteht aus dieser relationalen Perspektive eine neue Ekklesiologie und Soziologie der Kirchengemeinde.
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Freiheit im Fadenkreuz. Terrorbekämpfung als christlich-ethische Herausforderung

Ein neues Buch von Katharina Klöcker zur Terrorbekämpfung als Herausforderung christlicher Ethik ist im Herder Verlag erschienen:

Wie dem Terror widerstehen?
Europa befindet sich im Fadenkreuz des islamistischen Terrors. Wie der Bedrohung wirksam zu begegnen ist, stellt eine der drängendsten politischen Fragen der Gegenwart dar. Jenseits der kontroversen Diskussion über einzelne Antiterrormaßnahmen wird dabei immer deutlicher, dass eine erfolgreiche Terrorbekämpfung vor allem von der Beantwortung einer sehr viel grundlegenderen Frage abhängen wird: Gelingt es den angegriffenen Gesellschaften, sich der zerstörerischen Logik des Terrors zu widersetzen und die freiheitlichen Grundrechte und Fundamente demokratischer Gesellschaften zu bewahren? Die Autorin stellt sich dieser Frage und unterzieht zentrale Denkfiguren gegenwärtiger Terrorbekämpfung einer kritischen Sichtung. Aus christlich-ethischer Perspektive formuliert sie Denkanstöße, die einer Moral der Terrorbekämpfung neue Perspektiven eröffnen.
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Heterogenität in der Religionspädagogik – Grundlagen und konkrete Bausteine

Religionspädagogik angesichts von Pluralität und Ungleichheit
Die gegenwärtige Religionspädagogik will eine pluralitätsfähige Religionspädagogik in pluralen Lebenswelten sein. Das Pluralitätsparadigma gerät jedoch zunehmend ins Wanken. Je mehr Phänomene wie Motivation, Intelligenz, Inklusion, Sozialstruktur, Migrationshintergrund, Geschlecht und Alter als relevante Faktoren des Religionsunterrichts begriffen werden, desto wichtiger wird der Begriff der Heterogenität, der stärker zwischen positiv zu wertender Unterschiedlichkeit und zu überwindenden Ungleichheiten zu unterscheiden hilft. In diesem Sinn entfaltet der Autor Grundlagen und konkrete Bausteine einer heterogenitätsfähigen Religionspädagogik.
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Gruppen und Institutionen. Eine Ontologie des Sozialen

Im Springer-Verlag erschien jetzt das Buch "Gruppen und Institutionen.
Eine Ontologie des Sozialen" von PD Dr. Ludger Jansen, eine umfassende Monographie zur Sozialontologie.

"Was ist das Sein des Sozialen? Was konstituiert die Existenz von Gruppen und Institutionen, ihre Identität und Dauer in der Zeit? Dieses Buch resümiert den aktuellen Diskussionsstand der Sozialontologie und argumentiert für eine Ontologie des Sozialen, die sowohl formellen als auch informellen Institutionen gerecht wird. Es schlägt dafür eine Synthese aus Positionen vor, die in der gegenwärtigen Diskussion mit den Namen von John Searle und Margaret Gilbert verbunden sind."
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Das kirchliche Richteramt. Rechtsgestalt, Theorie und Theologie

Beihefte zum Münsterischen Kommentar 74, Wingen: Münster 2017 (Habilitationsschrift).

Das kirchliche Richteramt der katholischen Kirche hat viele Gemeinsamkeiten mit dem staatlichen. Dies ist insbesondere historisch zu erklären.
Heute erfüllt der Richterdienst unverkennbar eine andere Aufgabe als die staatliche Gerichtsbarkeit. Er dient dem Schutz des Glaubens und der kirchlichen Gemeinschaft. Hieraus ergibt sich ein eigenes Richterverständnis: Richten hat in der Kirche eine religiöse Bedeutung und ist theologisch zu begründen.
Diese Studie zeigt Gemeinsamkeiten auf und es werden die Unterschiede herausgearbeitet, damit die religiöse Funktion der kirchlichen Gerichtsbarkeit deutlich wird.
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Gedanken-Gänge. Klaus Hemmerles Theologie als Projekt beweglichen Denkens

Bei vielen Denkern und Denkerinnen gibt es einen starken Zusammenhang zwischen „denken“ und „gehen“. Bei wenigen aber wurde dieser Zusammenhang auch im Werk so greifbar wie bei dem Theologen und Bischof Klaus Hemmerle (1929–1994).
Hemmerle denkt das Theologische ausgesprochen räumlich und prozesshaft. Er reflektierte zeit seines Lebens darüber, wie Glaube im Leben „gehen“ kann, dass das Heilige sich im „Zwischenraum“ ereignet, welche „Wege“ ins Geheimnis weisen oder wie Pfarreien in „Weggemeinschaften“ verbunden sein können.
Über diese innere wie äußere Beweglichkeit wird Klaus Hemmerle zu einer verblüffend postmodernen Denkgestalt.
In diesem Buchprojekt werden in vier Gängen (‚Trinitätstheologie‘; ‚Pastoralplanung‘; ‚Intellektuelle Zeitgenossenschaft‘ und ‚Theologie des Priesterlichen‘) biografische Beobachtungen zu Hemmerles „bewanderter“ Intellektualität analytisch gedeutet und erschlossen.
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Child Sexual Abuse in the Churches: Historical Approaches in Belgium, Germany and the Netherlands

Marit Monteiro, Wilhelm Damberg & Jan De Maeyer (Hrsg.): Child Sexual Abuse in the Churches, KADOC-Diversen 74, 2017.
Mit Beiträgen von Marit Monteiro, Wilhelm Damberg & Jan De Maeyer, Nicolai Hannig, Andreas Henkelmann, Bruno Vanobbergen & Hans Van Crombrugge, Marit Monteiro, Maarten van Boven & Freek Koster, Toon Osaer.
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Geschichtstheologie und Eschatologie in der Moderne

Das vorliegende Buch rekonstruiert die Problemgeschichte der Eschatologie und bezieht dabei konsequent sowohl evangelisch- wie katholisch-theologische Traditionslinien mit ein. Dabei zeigt sich, wie aus der traditionellen "Lehre von den letzten Dingen" im Verlaufe der letzten 150 Jahre ein Schlüsseltraktat der gesamten Theologie wurde. Ihr markantes Profil gewinnt diese Studie dadurch, dass es die besondere Nähe der Eschatologie zur Geschichtstheologie aufzeigt.

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Die Theologie und "das Neue". Perspektiven zum kreativen Zusammenhang von Innovation und Tradition

Das »Projekt der Moderne« ist auf das Neue verpflichtet. Gegenwärtiges hat nur Anspruch auf Respekt, insofern es seine eigene Selbstüberschreitung einplant und bewirkt. Innovatives magnetisiert mehr als Traditionelles. Religiöses Wissen befindet sich da in der Defensive, lebt es doch aus Versprechen, deren Ursprung in weiter, archaischer Vergangenheit liegt. Wer das Wahre aus dem Überkommenen statt dem Zukünftigen schöpft, wirkt seltsam deplatziert und läuft Gefahr, in Folklore zu enden.
Mit Beiträgen von Fachvertreter aller theologischen Disziplinen an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum.
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