Februar 2026
Die Katholisch-Theologische Fakultät der Ruhr-Universität Bochum schreibt die Stelle einer/eines Studiendekan*in (m/w/d) befristet in Teilzeit (65 %) E13 TV-L aus.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
Als Auftakt der neu begründeten, von Daniela Blum und Florian Bock herausgegebenen Reihe „Christentumsgeschichte regional“ findet vom 23. bis 25. März 2026 die Tagung „Quo vadis, regionale Christentumsgeschichte?“ statt. Die Tagung bringt Akteur:innen aus Wissenschaft, Archiven, kirchlichen Museen, Schulen und der Studierendenschaft zusammen und eröffnet damit ein interdisziplinäres Forum zur Diskussion neuer Perspektiven und Fragestellungen der regionalen Christentumsgeschichte. Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier.
Zugleich lädt die neue Reihe „Christentumsgeschichte regional“ dazu ein, vor allem Qualifikationsarbeiten (Dissertationen und Habilitationen) aus der katholischen und evangelischen Kirchengeschichte sowie aus der allgemeinen Geschichtswissenschaft zu veröffentlichen. Unter Umständen können auch Sammelbände in der Reihe erscheinen. Informationen zu den Veröffentlichungsmöglichkeiten in der Reihe „Christentumsgeschichte regional“ finden Sie hier.
Die Forschungstelle der Kommission für Zeitgeschichte wechselt an die Katholisch-Theologische Fakultät der Ruhr-Universität Bochum.
Die Fachbibliothek zur Geschichte des Katholizismus in Deutschland wird ebenfalls an die Ruhr-Universität Bochum überführt und steht voraussichtlich nach der Jahresmitte als eigenständige Sammlung innerhalb der Universitätsbibliothek der Ruhr-Universität Bochum erneut für Forschung und Lehre zur Verfügung.
Die Exkursion fand im Rahmen der Unterrichtsreihe „Philosophische und theologische Reflexionen zu ethischen Fragen“ statt. Zudem war ein Grund für die Exkursion das besondere Interesse des Kurses am Fach Religion. Der Besuch der Katholisch-Theologischen Fakultät war für die Schülerinnen und Schüler eine sehr wertvolle Möglichkeit, den Alltag an einer Universität kennenzulernen und durch die Veranstaltungen mit Herrn Prof. Dr. Sellmann und Herrn Prof. Dr. Hölscher sowie durch den Austausch mit den Studierenden das Fach der Katholischen Theologie in seiner Vielfalt als Wissenschaft zu erleben. Die Schülerinnen und Schüler hatten nämlich nach den Veranstaltungen von Prof. Sellmann und Prof. Hölscher noch die Möglichkeit, Studierende auszufragen, so zum Beispiel nach den Berufschancen, dem Aufbau des Faches, und auch die große Frage nach dem „Warum“ kam auf. Die Fakultät hat sich sehr über den Besuch gefreut und wünscht den Schülerinnen und Schülern alles Gute für die Zukunft.
Januar 2026
Herzliche Einladung zum Vernetzungstreffen für Forscher*innen mit geschlechterkritischen Schwerpunkten in Theologie und Religionswissenschaft! Ziel ist der Austausch über laufende Projekte sowie der Aufbau weiterer Vernetzungsstrukturen bei einem gemeinsamen Bring-and-Share-Picknick am 16.04.2026 von 12 bis 14 Uhr auf der Wiese vor dem GA-Gebäude.
Zum Jahresende 2025 erschienen: Daniel E.D. Müllers Sammelband „Die Bundesrepublik Deutschland und der Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ analysiert, wie sich die Wahrnehmung des 20. Juli 1944 vom Stigma des „Verrats“ in der jungen Bundesrepublik zum moralischen Fundament der gefestigten Demokratie wandelte. Die Beiträge von Autoren wie Johannes Tuchel, Esther-Julia Howell, Christian Hillgruber und Krzysztof Ruchniewicz arbeiten heraus, wie wirkmächtige personelle und ideelle Kontinuitäten aus dem „Dritten Reich“ die Rehabilitation der Verschwörer lange blockierten. Die Rezeptionsgeschichte erweist sich damit als Spiegel der politischen Reife der Republik: Die interdisziplinäre Studie legt offen, dass, wann immer sich das „Rad der Geschichte“ drehte, auch der Inhalt des Verrats wechselte (Margret Boveri) – und mit ihm die gesellschaftliche Deutungsmacht über die Vergangenheit.
Weiter Informationen zum Sammelband finden sie hier.
Es findet ein erstes Vernetzungstreffen für Forscher*innen mit geschlechterkritischen Schwerpunkten in Theologie und Religionswissenschaft statt. Ziel ist der Austausch über laufende Projekte sowie der Aufbau weiterer Vernetzungsstrukturen bei einem gemeinsamen Bring-and-Share-Picknick am 16.04.2026 von 12 bis 14 Uhr auf der Wiese vor dem GA-Gebäude.
Im Dezember 2025 erschien das Themenheft "Christentum und Ökologie – Zeithistorische Perspektiven" der Kirchlichen Zeitgeschichte unter der Herausgeberschaft von Bernhard Gissibl, Maria Schubert und Simon Wiesgickl. Die Beiträge widmen sich dem Themenkreis Christentum und Ökologie in der deutschen Zeitgeschichte seit den 1970er Jahren. Sie liefern sowohl Denkanstöße zu inhaltlich relevanten Feldern wie zum Beispiel dem Konziliaren Prozess in den 1980er Jahren, der Anti-AKW-Bewegung oder dem Pilgern als auch zu methodischen und theoretischen Problemstellungen aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven.
In ihrem Beitrag »Wer zusieht, sündigt.« Christliche Semantiken und Praktiken in den Protesten um die WAA Wackersdorf während der 1980er-Jahre widmet sich Maria Schubert christlichen - häufig dezidiert katholischen - Semantiken und Praktiken während der Auseinandersetzungen um die atomare Wiederaufbereitungsanlage bei Wackersdorf.
Weiter Informationen zum Heft finden Sie hier.
Im Dezember 2025 neu erschienen: Daniel E.D. Müllers Studie „Hitlers Reichskirchenminister" legt offen, dass das Scheitern des NS-Kirchenministers Hanns Kerrls kein Zufall, sondern integraler Bestandteil einer strategischen Architektur Hitlers war. Die Arbeit zeigt, wie der Diktator das Ministerium als kirchenfreundliche Fassade nutzte, um die innenpolitische Ruhe für die Kriegsvorbereitung zu sichern, während er zugleich intern Kerrls Arbeit gezielt sabotierte. Kerrls Erfolglosigkeit erweist sich damit als strategisches Scheitern, das Hitler dazu diente, seine Popularität in der Bevölkerung zu steigern, seine Macht im Herrschaftsapparat auszubauen und das Ende der Kirchen im Reich vorzubereiten.
Mehr Informationen zum Buch finden Sie auf der Seite des Verlags.
In sechs frischen Statements geht es um aktuelle Forschungsthemen rund um Bibel, Philosophie und Pastoral. Science Slam heißt: jede*r spricht ca. sieben Minuten, Kompliziertes wird verständlich, Abstraktes kreativ und allzu Ernstes überraschend witzig.
Am 8. und 9. Januar 2026 findet der internationale Workshop „Perspektiven auf Säkularisierungstheorien II (1150 bis 2025)“ statt. Organisiert von einem interdisziplinären Arbeitskreis der Universitäten Freiburg und Bochum, widmet sich die Tagung dem Thema der De-Differenzierung.
Im Zentrum der Diskussion steht die Verflüssigung von Grenzen zwischen Religion und Bereichen wie Politik, Wirtschaft oder Kultur. Die Teilnehmenden untersuchen aus ihren jeweiligen Fachperspektiven, wo sich solche Phänomene transepochal beobachten lassen und in welchen Texten sie ihren Niederschlag fanden. Die Tagung wird durch die Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung unterstützt.